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Das Marienfest Maria Namen (Mariä Namensfest) (12. September)
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Mariä Namensfest - (Festum Nominis B. V. M.)

Der Festtag, Gedenktag, Verehrungstag ist der 12. September

Mariä Namensfest, in soferne sich die Erinnerung an ihre individuellen Vorzüge an den Namen knüpft, gleichsam das Zentrum der Marianischen Festtage, wurde früher, da jüdische Mädchen erst am 15ten Tage nach der Geburt ihren Namen erhielten, am 22. September gefeiert (Cherub. Bullar. Rom. t. VII.). Jetzt trifft es auf den Sonntag innerhalb der Oktave des oben besprochenen Festes Mariä Geburt, und die unmittelbare Aufeinanderfolge beider Feste ist gewiß im höchten Sinne kongruent.

Die erste Spur einer Feier des Namens Mariä findet sich in Spanien, wo es in der Kirche zu Cuenca zuerst durch die Andacht der Gläubigen veranlaßt und im Jahre 1513 von Rom aus bestätigt wurde (Bened. de fest. p. II. § 152.). Von Papst Pius V. unterdrückt, wurde es durch Sirtus V. wieder hergestellt und durch Innocenz XI. auf die ganze katholische Christenheit im Jahre 1683 ausgedehnt. Veranlassung dazu gab die Gefahr, welche damals dem Abendlande durch die Türken drohte. Sie hatten bereits unter Cara Mustapha`s Anführung Wien zu belagern begonnen. Alles zitterte. Da flehte man durch Mariens Fürbitte zum Himmel um Hilfe. Johann Sobiesky, der Befehlshaber des Christlichen Heeres, begeisterte die Seinen zum Angriffe mit den Worten: „Lasset uns mit vollem Vertrauen auf den Schutz des Himmels und unter dem Beistande der seligsten Jungfrau gegen den Feind rücken”. Und der Sieg ward eben so unerwartet als glorreich über die mehr als vierfach stärkere Heeresmasse des Halbmondes erfochten. Das Fest des Namens Mariä sollte ein Dankfest dafür sein. —

Obwohl dem Gesagten zufolge das Namensfest Mariens neueren Ursprungs ist, so reicht doch die demselben zu Grunde liegende Ehrfurcht gegen den Namen der Gottesmutter in`s gruae Altertum der Kirche hinauf. Wir wollen nicht untersuchen, ob es wahr ist, was nach Benedict XIV. (de fest. p. II. § 149) von Antonius (p. IV. lit. 15. c. 14) und Chrystophorus (hist. B. V. c. II. n. 10) berichtet wird, daß der Name „Mariä” durch eine himmlische Offenbarung deren Eltern kund gegeben wurde; aber gewiß ist, daß schon ältere Kirchenlehrer sich mit Enträtselung der Bedeutung dieses Namens beschäftigten.

Nach Hieronymus heißt Maria: „Leuchte, Erleuchtung”. Andere leiten das Wort von „Mirjam”, „Bitterkeit des Meeres” ab; so sei Maria, die Schwester des Moses, genannt worden, weil sie eben geboren wurde, als Pharao anfing, die neugeborenen israelitischen Knaben ersäufen zu lassen; als aber die Israeliten trockenen Fußes durch das rote Meer gegangen, sei der Name der Schwester des Moses von Mirjam in Maria, i. e. „Stern des Meeres”, verändert worden. Als „Meeresstern” dolmetschen auch viel Andere diesen Namen.

Allein sprachlich richtiger ist es, Maria von vohemens, fortis abzuleiten, wonach es bedeuten würde: Mächtige, Starke, oder Erhabene, Frau, Herrin. Als solche ehrt sie das gläubigfromme Gemüt. Darum war es früher nur in seltenen Fällen erlaubt, einem Mädchen den Namen Maria zu geben. Als Alphons VI. von Castillien eine aus maurischem Geblüte entsprossene Gemahlin sich wählte, erlaubte er nicht, daß sie bei ihrer Taufe diesen Namen erhalte. Ähnliches wird von dem polnischen König Casimir I erzählt.

Quelle: Encyklopädie für die katholische Theologie und ihrer Hilfswissenschaften aus dem Jahre 1851

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