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Leben der Väter und Märtyrer
ursprünglich in englischer Sprache verfaßt von Alban Butler

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Der heilige Laurentius Justiniani (5. September)
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Der heilige Laurentius Justiniani, - Bischof und Patriarch von Venedig

Der Festtag, Gedenktag, Verehrungstag ist der 5. September

* im Jahre 1380 in Venedig;      am 8. Januar 1455

Drei Dinge sind es, die den Menschen zu einem Heiligen und Erben des Himmels machen; der Ruf Gottes und seine Gnade in Christo Jesu und des Menschen treue Mitwirkung. Am heiligen Laurentius Justiniani kannst du es sehen.

Zu Venedig wurde er im Jahre 1380 geboren. Sein Vater, vom hohen Adel und Range, starb, als er noch ein unmündiger Knabe war. Seine Mutter, die noch jung aber fest entschlossen war, nicht mehr zu heiraten, übernahm seine Erziehung. Sie war eine gar fromme Frau und hatte keinen anderen Sinn, als sich selbst und ihre Kinder zu heiligen. Da der kleine Knabe an seiner frommen Mutter immer nur das schönste Beispiel sah, so konnte es bei seinem weichen Herzen und lenkbaren Gemüte nicht fehlen, daß auch er den Weg der Gottseligkeit einschlug. Er hatte nichts an sich von dem Leichtsinne und der Unbeständigkeit der Kinder, man sah ihn nicht tändeln und kindische Spiele treiben, vielmehr leuchtete aus seinem Tun und Lassen immer Ernst und Ruhe. Die Mutter hielt dieses für Stolz und tadelte ihn oft absichtlich, um ihn zu demütigen; er aber ertrug die Tadel mit aller Sanftmut, versprach besser zu werden, und erklärte der Mutter offen, daß er ein Heiliger werden wolle. — Dieses Ziel ließ er auch wirklich nicht mehr aus dem Auge. Er hielt sich für einen Knecht Gottes und weihte ihm daher alle seine Gedanken, Worte und Werke. So nahm er zu an Alter, aber auch an wahrer Frömmigkeit; und Gott, der seinen guten Willen sah, verhalf ihm auch, sein hohes Ziel, ein Heiliger zu werden, zu erreichen.

Er war in seinem neunzehnten Jahre, da sah er in einem Gesichte die ewige Weisheit unter der Gestalt einer ehrwürdigen Matrone, umstrahlt von einem Lichte, heller wie die Sonne, die zu ihm sprach:

„Warum suchest du deine Ruhe außer mir? Du wirst nur bei mir finden, was du verlangst, es liegt in deinen Händen. Suche es in mir, die ich die Weisheit Gottes bin. Wenn du mich als deine Braut und dein Erbteil wählest, wirst du einen unnennbaren Schatz besitzen.”

Von nun an gehörte sein Herz ganz Gott dem Herrn, und er zweifelte nicht, daß er zum geistlichen Stande berufen sei, um dadurch die Heiligkeit, wozu die Priester ganz besonders berufen sind, zu erlangen. Auf den Rat seines Oheims, eines gottseligen Kloster-Geistlichen, der bemerkte, daß Laurentius Neigung und Beruf zum Klosterleben habe, übte er sich zuerst in strengen Bußwerken. Bei Nacht schlief er auf Holzscheitern oder auf bloßer Erde, litt Durst und Hunger und betete unausgesetzt. Eines Tages verglich er in einer Betrachtung die Vergnügungen, Ehren und Schätze der Welt, die ihm in Aussicht standen, mit dem Leben der Armut und der strengen Buße, welches er führen wollte, um ein Heiliger zu werden. Es wurde ihm bange; es kämpfte gleichsam die Welt und Gott um sein Herz. Da warf er einen Blick auf das Bildnis des Gekreuzigten, und mutig rief er aus:

„Du, o Herr, bist meine Hoffnung! In dir ist aller Trost und jede Kraft!”

Von diesem Augenblicke an wütete er gegen seinen Leib, wie gegen den ärgsten Feind, so daß seine Mutter und Verwandten fürchteten, er möchte seiner Gesundheit schaden, und ihm deshalb eine ehrenvolle Versorgung vorschlugen. Um den Schlinge zu entgehen, floh er heimlich und ließ sich im Kloster seines Oheims, auf der Insel Alga, das Ordenskleid geben.

War er früher schon strenge gegen sich, so wurde er es jetzt noch mehr. Bei der größten Kälte wärmte er sich nicht: nur so viel aß er, um nicht zu verhungern; niemals trank er außer der Mahlzeit und wenn man ihn bei großer Hitze oder Mattigkeit zum trinken mahnte, gab er zur Antwort:

„Wenn wir den Durst nicht ertragen können, wie werden wir die Flamme des Fegfeuers leiden können? ”

Diese Liebe zum Leiden verlieh ihm auch eine unerschütterliche Geduld und Standhaftigkeit. Während er Noviz war, wurde er von einer Halskrankheit befallen, die man nicht mehr anders als durch Schneiden und Brennen heilen konnte. Schon hatte der Arzt seine Instrumente bereit, die Zuschauer zitterten vor Angst. Laurentius aber sprach beherzt:

„Warum seid ihr so furchtsam? Glaubt ihr, mir könne Gott nicht die nötige Standhaftigkeit geben, da er die drei Jünglinge im Feuerofen getröstet, ja sogar befreit hat?”

Er ertrug nun die schmerzliche Operation, ohne auch nur einen Seufzer hören zu lassen. Nur den Namen Jesus rief er öfters aus. Als er später einen gefährlichen schmerzlichen Schnitt aushalten mußte, und der Arzt zitterte, sprach er:

„Schneidet nur herzhaft zu, euer Messer ist den eisernen Krallen noch nicht gleich, womit man die Märtyrer zerfleischte.”

Wenn das Zeichen zum gemeinschaftlichen Gebete gegeben wurde, war er der Erste, der kam und der Letzte, der sich entfernte. Ja er blieb gewöhnlich bis Sonnenaufgang in der Kirche.

Die Demut war seine Lieblingstugend; er trug immer die schlechteste Kleidung und verrichtete gerne die niedrigsten Dienste. Auf jeden Wink seiner Obern gehorchte er; in Unterredungen unterwarf er immer sein Urteil dem seiner Mitbrüder, und so viel es sich tun lies, suchte er immer den letzten Platz. Wenn er Allmosen sammeln mußte, was er gerne tat, suchte er jede Gelegenheit auf, verachtet und verspottet zu werden. Oft mußte er mit dem Bettelsack auf dem Rücken vor seinem Vaterhause vorübergehen. Er ging aber nicht hinein, sondern blieb auf der Gasse stehen und begehrte das Allmosen an der Türe. Seine Mutter hörte niemals ohne die tiefste Rührung seine Stimme und obgleich sie den Dienern befahl, ihrem Sohne reichliches Allmosen zu geben, so nahm derselbe doch nie mehr, als zwei Brote, dankte herzlich und entfernte sich, ohne umzusehen. Nur einmal seit dem tage seines Eintrittes in das Kloster, betrat er das Vaterhaus und zwar — am Sterbetag seiner Mutter, um ihr im letzten Augenblicke beizustehen. Einst brannte die Vorratskammer des Klosters nieder. Einer der Brüder jammerte laut über den großen Schaden, Laurentius aber rief ihm zu:

„Warum jammerst du? haben wir den nicht das Gelübde abgelegt, in Armut zu leben? Gott hat uns diese Gnade erwiesen, damit wir auch die Armut fühlen können.”

Er lebte schon einige Zeit im Kloster, als es einem seiner Freund, der aus dem Morgenlande zurückgekehrt war und von seiner Lebensweise hörte, einfiel, ihn wieder in die Welt zurückzulocken. Er ging, von einer Schar Musikanten begleitet, in das Kloster, wo man ihm wegen seines hohen Ranges den Eingang gestattete. Allein weder die Musik, noch die schmeichelhaftesten Worte des Freundes rührten den standhaften Novizen Laurentius. Nun brach der Freund in harte Vorwürfe und Schmähungen aus, aber auch diese fruchteten nicht. Laurentius hörte ihn ruhig an, und nachdem er geendet, sprach er so rührend zu ihm von der Eitelkeit der Welt und von Tod und Grab, die dem Menschen Alles rauben, daß er den Entschluß faßte, bei Laurentius im Kloster zu bleiben und mit ihm ein heiliges Leben zu führen. Er tat es auch und starb den Tod des Gerechten.

Nachdem Laurentius Profeß abgelegt hatte, wurde er zum Priester geweiht. So oft er die heilige Messe las, schwammen seine Augen in Tränen; oft war er dabei außer sich und wer ihn sah, fühlte sich jedesmal vom lebendigen Glauben durchdrungen. Als er in der Christnacht das heiligste Opfer mit heißester Inbrunst darbrachte, erschien ihm Jesus in Gestalt eines überaus schönen Kindes. Der Diakon, welcher ihn bediente, bemerkte, daß der Heilige in der Messe nicht weiter fahre und mahnte ihn deshalb. Wie aus dem Schlafe erwachend, gab er zur Antwort:

„Siehe, ich fahre ja weiter, aber was sollen wir denn mit dem kleinen, so schönen Kinde machen, wir dürfen es nicht allein in dieser Kälte zurücklassen.”

Seine Mitbrüder erhoben ihn zu ihrem Abte, obwohl er sich auf alle Weise widersetzte. Als er aber die Würde annehmen mußte, so drang er vor allem darauf, daß die Brüder vom Herzen demütig seien. Keinen nahm er in das Kloster auf, den er nicht zuerst in dieser Tugend strenge prüfte. Er selbst hörte auch als Abt nicht auf, sich, wo er nur konnte, zu verdemütigen. Allein so sehr er die Gnaden verbarg, womit ihn Gott bereicherte, so sehr er suchte, der Welt unbekannt und verachtet zu sein, so kannte er doch nicht verhindern, daß sein heiliger Wandel dem Papste Eugen IV. bekannt wurde, der ihn deshalb auch zum Bischof von Venedig erhob, ihn aber nur durch den kirchlichen Gehorsam zur Annahme dieser Würde bewegen konnte. Um alles Aufsehen zu vermeiden, nahm er heimlich von seinem Bistume Besitz, schloß sich Tags darauf in die Kirche ein und verharrte darin im Gebete für seine Herde bis zum Morgen; dasselbe tat er vor seiner Weihe zum Bischofe. — Die Armut war die Königin seines Palastes. Seine ganze Hausgenossenschaft bestand aus fünf Personen. Er speiste nur auf irdenem Geschirr; sein Bett war ein Strohsack, sein Kleid ein schlechter Talar, die Armen waren seine Kinder und Freunde; ihnen gab er Alles hin, und zwar nur Brot und Kleider; Geld gab er spärlich, weil die Armen damit nicht umgehen können. Fromme Frauen mußten die gaben heimlich den Hausarmen zutragen, damit sie sich nicht schämen dürften. Das Geld verachtete er und wollte sich daher auch nicht mit seinen Einkünften beschäftigen, sondern überlies die Sorge dafür einem treuen Verwalter.

Kamen Verwandte, und wollten von ihm Geld haben, so wies er sie fort. Einmal begehrte einer derselben eine Beisteuer zur Verehelichung seiner Tochter. Der heilige Bischof sprach zu ihm:

„Geb ich dir wenig, so ist es dir nicht genug, gib ich dir viel, so bekommst du es allein und tausend Andere erhalten nichts. Doch sei es, wie es will, die geistlichen Güter darf man nicht zur Kleiderpracht, zu Fraß und Böllerei anwenden, sondern nur zum Troste der Armen. Daher nimm es mir nicht übel, daß ich dir nicht willfahren kann.”

Was er in Bezug auf das Heil der ihm anvertrauten Seelen tat, läßt sich nicht beschreiben. Wo er Mißbräuche antraf, schaffte er sie ab, das Laster verfolgte er bis in seine tiefsten Schlupfwinkel. Konnte er nicht gleich durchsetzen, so blieb er doch dabei ruhig und immer gelang es seiner Sanftmut und Geduld, zu siegen. Weder Lob noch Tadel, weder Ehre noch Spott, Hohn und Unbilden konnten ihn aus der Fassung bringen, immer war er gleich ruhig und heiter. Der heilige Bischof erlies einen Hirtenbrief gegen die Schauspiele. Dies zog ihm viele Feinde zu. Einer aus ihnen, vom hohen Ansehen, verschrie ihn überall und bot Alles auf, um das Volk gegen ihn zu erbittern. Selbst auf öffentlicher Straße wurde er verhöhnt. Er aber duldete die Schmach, ohne eine Miene zu verändern. — Sein ganzes Bistum durchreiste er selbst, untersuchte Alles und traf die besten Einrichtungen. Fünfzehn Klöster, eine grpße Anzahl Kirchen und Pfarreien stiftete er, obwohl er soviel Almosen gab. Kein Wunder, daß ihn alle Gläubigen wie einen Vater liebten und sein Ruf immer weiter sich verbreitete.

Papst Eugenius IV. nannte ihn öffentlich die Zierde der Bischöfe und Papst Nikolaus V., sein Nachfolger, erhob ihn zur Würde eines Patriarchen, welche Würde er aber nur mit Widerwillen übernahm, denn er war sich und der Welt gänzlich abgestorben und lebte nur mehr der Liebe Gottes, welche sein ganzes Herz durchdrang. Was die Luft und Speise für den Leib, das war das Gebet für seine Seele. Er betete wahrhaft allezeit und hatte keinen Geschmack für irdische Dinge mehr. Als ihm eines Tages ein Diener bei Tische Essig statt Wein mit Wasser vermischt darreichte, trank er ihn, ohne etwas zu bemerken. Durch sein Gebet rettete er seine von großen Gefahren bedrohte Vaterstadt, heilte Kranke, und trieb Teufel aus. Ein Bruder im Kloster wurde heftig wegen seines Berufes versucht. In der höchsten Gefahr eilte er zu Laurentius um Hilfe. Dieser nahm einen Lorbeerzweig, der in einem Gefäße schon gekocht zurückgeblieben war, gab ihn dem Bruder und sprach:

„Da nimm den Zweig, pflanze ihn in den Garten und wenn er wieder grünt, wirst du über deinen Beruf versichert sein.”

Dieser tat es, der Heilige betete und siehe da, nach einigen Tagen fing der Zweig zu grünen an und der Bruder war von seiner Versuchung befreit.

Wurde er wegen solcher Wunder geehrt, so ergriff ihn tiefe Betrübnis und nur noch größer war seine Verachtung gegen sich selbst.

Bereits war er bei seiner strengen Lebensweise 74 Jahre alt geworden, als er sein letztes Buch „die Stufen der Vollkommenheit” schrieb; denn er fand bei seinen vielen Arbeiten doch noch Zeit, schöne, geistvolle Werke zu schreiben. Als er das Buch kaum vollendet hatte, wurde er von einem heftigen Fieber befallen und er mußte sich zu Bette legen. Als ein Diener dasselbe bequemer herrichten wollte, sagte er ganz betrübt:

„Was wollt ihr denn da machen? Ihr verliert nur eure Zeit. Mein Heiland ist am Kreuze gestorben. Habt ihr vergessen, daß der heilige Martinus in seinem Todes-Kampfe sagte, ein Christ müße auf der Asche und im Bußkleide sterben?”

Er beharrte darauf, daß man ihn auf Stroh lege. Während seine Freunde rings um ihn weinten, rief er freudig aus: „Sehet den Bräutigam! laßt uns ihm entgegen gehen;” sodann, seine Augen gegen den Himmel erhebend, fügte er bei: „Herr Jesus, ich komme zu dir.” Das Fieber dauerte mehrere Tage und der heilige Bischof wurde immer schwächer. So sehr er auch in den Willen Gottes ergeben war und so großen Trost er auch im Anblicke des Todes empfand, so blieb er doch nicht in seiner tiefen Demut ohne Furcht. Als ihm Jemand sagte, er müßte von Freude erfüllt sein, weil er nun bald die Krone empfangen werde, antwortete er betrübt über diese Worte:

„Die Krone gehört nur den mutvollen Kämpfern, nicht aber den Feigherzigen, wie ich bin.”
Seine Armut war so groß, daß er Niemanden zu seinem Erben einsetzen konnte; dessen ungeachtet machte er dort ein Testament, und zwar dahin, daß alle Menschen tugendhaft sein möchten und daß man ihn wie einen gemeinen Ordensmann im Kloster auf der Insel Alga begraben möge. — Das Volk drängte sich haufenweise in sein Sterbgemach, und allen, Reichen und Armen, stand der Zutritt offen. Jedem gab er eine rührende Lehre und seinen Segen. Als Marzellus, einer seiner geliebten Schüler, bitterlich weinte, tröstete er ihn mit den Worten:
„Ich gehe dir voran; du wirst mir bald nachfolgen. Am nächsten Osterfeste werden wir uns wiedersehen.”

Diese Vorhersagung ging genau in Erfüllung. Ruhig und sanft, wie er gelebt, verschied er endlich in den Armen seiner Brüder am 8. Januar 1455. Über seine Beerdigung erhob sich ein Streit. Das Kapitel der Kathedrale und der Senat von Venedig wollten, daß sein Leichnam im Dome, die Brüder des Klosters in Alga verlangten, daß er in ihrer Kirche begraben werde, wie es der Heilige in seinem Testamente verordnet hatte. Deshalb blieb sein Leib 68 tage lang, bis zum 17. März, unbeerdigt. Während dieser langen Zeit blieb er unversehrt und hauchte einen lieblichen Geruch aus. Endlich wurde er im Dome zu Venedig begraben, und vom Papste Alexander VIII. sein Name in das Verzeichnis der Heiligen gesetzt.

Er wird abgebildet in bischöflicher Kleidung, Arme neben sich, denen er Allmosen spendet.

Worte des heiligen Laurentius Justiniani
  • Das Gebet ändert den Menschen
  • Die Werke sprechen (im Tode) zu Jedem: Wir sind deine Kinder: wir bleiben bei dir, und gehen mit dir in das Gericht.
  • Die gefährlichste unter allen Versuchungen ist: nicht zu wissen, daß man versucht wird.
  • Auch das beste Fleisch faulet, wenn es nicht eingesalzen wird. Ohne das Salz der Versuchung gerät die schönste Seele ins Verderben.
  • Die Geduld macht, daß die Feinde für sie zahlen
  • Wirst du vom Satan angefochten, von allen Menschen unterdrückt, von Kummer verzehrt, von Schmerzen gefoltert, vom Geiste der Verzweiflung herumgetrieben, so sprich den heiligsten Namen Jesus aus!
  • Die Gewürze verbreiten ihren Wohlgeruch erst, wenn sie angezündet werden, so unsere Tugenden erst — in dem prüfenden Feuer der Trübsal.
  • Viele Einfältige und Demütige erlangen das Himmelreich; aber kein Hochmütiger, sollte er auch in allen Wissenschaften erfahren sein, kömmt zur himmlischen Mahlzeit. Er wird um so schwerere Pein leiden, je übler er Gottes Gabe angewendet.
  • So viele Laster in der Seele, so viele Brandmale. Wenn man den leiblichen Tod so sorgfältig sieht, so, daß Niemand sterben will; wie sehr soll man den ewigen Tod fliehen! Wenn es vernünftig ist, augenblickliche Schmerzen zu fliehen, die ein Ende nehmen: mit welchem Ernste soll man jene Peinen fliehen, die ohne Ende sind!

Quelle: Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)

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    Paphnutius
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