Der heilige Hadrian, Bischof von. St. Andrews, in Schottland und Märtyrer -
- Festtag, Gedenktag ist der 4. März
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- † im Jahr 874
Dieser Heilige Hirt war oft der zerstörenden Wut der Dänen ausgesetzt, welche im neunten Jahrhundert häufige Landungen auf Schottlands Küsten machten, und die, nachdem sie mehrere Provinzen verheert hatten, die meisten der Einwohner nieder metzelten.
Aber es war ihm bisher immer gelungen, ihren Verheerungen Einhalt zu tun, und sogar eine große Anzahl derselben zum Christentum zu bekehren.
Da aber dieses seeräuberische Volk mit einer schrecklicheren Wut als jemals vorher über Schottland herfiel, zog er sich auf die Insel May zurück, die an der Mündung des Furth liegt.
Doch wurde er dort bald von ihnen entdeckt und mit einem anderen Bischof mit dem Namen Stalbrand, nebst vielen anderen Christen, getötet.
Das Brevier von Aberdeen zählt deren 6600.
Dieses Blutvergießen ereignete sich 874 unter Constantins II. Regierung.
Man erbaute nachher auf der Insel May ein Kloster zur Ehre des heil. Hadrian.
Früher besuchte man diese Kirche mit vieler Andacht wegen der Reliquien unseres Heiligen, die dort aufbewahrt waren.
Quellen:
- Leben der Väter und Einsiedler nebst anderen vorzüglichen Heiligen, ursprünglich in englischer Sprache verfaßt von Alban Butler. — Nach der französischen Übersetzung von Godescard für Deutschland bearbeitet und sehr vermehrt von Dr. Räß, Professor der Theologie und Direktor im bischöfl. Seminar in Mainz und Dr. Weis, Geistlicher Rat und Canonicus am hohen Dom in Speier —
aus dem 3. Band von 1823, Seite 369
Neu überarbeitet und digitalisiert von www.heiligenlegenden.de (2009)
- und Internetrecherchen
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