Ceadda (Chad) von York - Bischof von Merzia und Lindisfarn
Festtag, Gedenktag ist der 2. März
* um 623
† am 2. März im Jahre 672
Der heilige Ceadda, war Bischof von Merzia und Lindisfarn und suchte in England, um vor dem letzten Gerichte nicht erschrecken zu dürfen, diese heilsame Furcht beständig in sich zu erhalten.
Darum entflossen ihm allezeit Tränen, wann er Sturmwinde brausen und Donner krachen hörte, und Blitze leuchten sah, weil ihm diese furchtbaren Erscheinungen den Natur als eben so viele Vorbilder jenes erschrecklichen Tages vorschwebten.
Bei seinem Tode im Jahr 672 standen ihm die Engel Gottes zur Seite, die seine Seele in den Himmel geleiteten.
— Selig ist der Mensch, der immer in der heiligen Furcht Gottes lebt! —
Gott erschüttert die Luft, reget die Winde auf, schleudert Blitze und läßt Donner am Himmel rollen, um die Bewohner der Erde aufzuregen, Ihn zu fürchten, um in ihren Herzen den Gedanken an das zukünftige Gericht aufzuwecken, um ihren Stolz zu zerstreuen und ihre Frechheit zu verwirren, indem er ihrem Geiste jenen schreckenvollen Tag vorschweben läßt, wo er selbst, beim Brande de Himmels und der Erde, in den Wolken mit großer Macht und Majestät kommen wird, um zu richten die Lebendigen und die Toten.
Quellen:
- Leben und Taten der Heiligen - Eine Legenden-Sammlung für das christkatholische Volk von Michael Sitzel, Beichtvater des Mutterhauses der barmherzigen Schwestern zu München (1839)
Neu überarbeitet und digitalisiert von www.heiligenlegenden.de (2009)
- und Internetrecherchen
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