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Leben der Väter und Märtyrer
ursprünglich in englischer Sprache verfaßt von Alban Butler

für Deutschland bearbeitet von Dr. Räß und Dr Weis




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Die heilige Elisabeth, Königin von Portugal (8. Juli)
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Die heilige Elisabeth - Gedenktag ist der 8. Juli

† am 4. Juli 1336

Papst Urban der VIII. verordnete den 8. Juli als ihren Festtag.

Die heilige Elisabeth trug einst eine glänzende Krone auf dem Haupte; allein Königskronen gelten nicht vor Gott, wohl aber ein demütiges, reines Herz. Die Königskronen vergehen, aber ewig lebt in Herrlichkeit die Seele, die Gott in Liebe gedient; an Elisabeth kannst du dies sehen.

Sie war des Königs von Arragonien, Peter III., Tochter und erhielt zu Ehren der heiligen Elisabeth, Königin von Ungarn, ihrer Base, in der Taufe den Namen Elisabeth, „die Gottgeweihte.” Mit dem heiligen Namen ihrer in der ganzen Kirche hoch verehrten Base schien sie auch die erbarmende Liebe derselben zu den Armen und Kranken und die innigste Liebe zu Gott empfangen zu haben. Schon als Mädchen von 6 Jahren trug sie eine zärtliches Mitleid zu den Armen in ihrem Herzen; so viel in ihren Kräften war, suchte sie dieselben zu trösten und zu unterstützen. Schon damals nannten sie die Armen nur ihre geliebte Mutter. Diese Liebe zu den Armen war aber bei Elisabeth nicht bloß ein menschliches Mitleid, sondern hatte in der innigsten Liebe zu Jesus ihren Grund. Sie betrachtete in jedem Leidenden den göttlichen Heiland selbst, dem sie ihr ganzes Herz geweiht hatte und der ihr Herz wunderbar von der Eitelkeit der Welt hinweg an sich zog. Nicht leicht hat eine Königstochter so demütig, so keusch und rein und zugleich so bußfertig mitten im Glanze und Wohlleben eines Fürstenhofes gelebt, wie Elisabeth. Wunderschön vom Angesicht verschmähte sie alle Pracht; in züchtiger, einfacher Kleidung, fern von glänzenden Gesellschaften, saß sie in ihrer Kammer, verrichtete Handarbeiten oder betete. Ihren zarten Leib behandelte sie mit aller Strenge und eifrig suchte sie jede böse Neigung in sich abzutöten. So war sie zur blühenden Jungfrau herangewachsen, von keinem Gifthauche der Sünde befleckt. Da verlangte sie der König von Portugal, Dionys, zur Ehe. —

Sie befolgte den Willen ihrer Eltern und reichte ihm die Hand. Köig Dionys, ihr Gemahl, schätzte und liebte nur ihre Schönheit und ihre hohe Abkunst, auf ihre Frömmigkeit sah er nicht. Jedoch bald fühlte er sich gezwungen, auf die schönen Tugenden zu achten und erlaubte ihr daher, wie sie bisher gewohnt war, ihren gottseligen Übungen nachzukommen. Hatte sie früher schon im elterlichen Pallaste die Armen wie ihre Kinder geliebt, so wurde diese Liebe jetzt noch größer, seitdem sie die königliche Krone trug; und hatte sie früher schon ihr Vater den Schutzengel seines Reiches genannt, wegen des Segens, den sie überallhin verbreitete, so verdiente sie jetzt den Titel noch weit mehr, nachdem sie Königin geworden. Tag und Nacht lag sie auf den Knieen und betete für sich, ihren Gemahl und alle Untertanen. Wenn sie nicht betete, so verfertigte sie Kleider für die Armen oder kostbare Ornate für die Kirchen oder sie besuchte die Kranken in Spitälern. Arme hatte sie immer um sich, besonders nahm sie sich mit aller Sorgfalt der verschämten Hausarmen an; sie ließ denselben nachforschen, sie aufsuchen und verschaffte ihnen dann heimlich den nötigen, ihrem Stande gemäßen Unterhalt. Armen Mädchen, deren Unschuld wegen Armut in Gefahr stand, gab sie gehörige Aussteuer, damit sie sich verehelichen konnten; für bußfertige Frauen baute sie ein Haus; für die Kranken ließ sie im ganzen Lande Spitäler bauen und zu Coimbra errichtete sie nahe an ihrem Palaste ein großes Krankenhaus. Als im Lande eine Hungersnot ausbrach, da verdankte ein großer Teil der Untertanen ihre Erhaltung der Sorgfalt der heiligen Königin. Zu Fuß ging sie in die Wohnungen der Kranken oder in die Spitäler und pflegte dort der Preßhaften und verband ihre ekelhaften Wunden mit eigener Hand. Gott belohnte ihre Liebe mit der Gabe der Wunder. Einst besuchte sie ein arme kranke Frau, die mit Eiterbeulen ganz bedeckt war. da kam ihr in den Sinn, aus Liebe zu Jesus die Kranke zu umarmen; sie tat es und sogleich war die Kranke gesund. Sie hatte die Gewohnheit, an jedem Freitag in der heiligen Fastenzeit und am grünen Donnerstag dreizehn armen Weibern die Füße zu waschen. Als sie nun einst dieses Werk der Demut und Liebe verrichtete und an dem Fuße eines Weibes ein Geschwür entdeckte, küßte sie dasselbe und sogleich war der Fuß rein und gesund. Ein andermal wollte sie Hausarmen ein Allmosen bringen, welches sie in ihrer Schürze verbarg; da begegnete ihr, ihr Gemahl, der König, und fragte sie, was sie da trage. Sie gab ihm, indem sie auf den süssen Wohlgeruch des Allmosens vor Art anspielte, zur Antwort:

„Rosen”; weil es aber nicht Zeit der Rosenblühte war, sagte ihr Gemahl: „Laßt sehen!”
Sie öffnete lächelnd die Schürze und siehe, es schimmerten dem König die schönsten Rosen entgegen. Dieses Wunder wurde alsbald auch bekannt und zum Andenken daran wird die Heilige mit einer Schürze voll Rosen abgebildet.

Ein so frommes, gottgeweihtes Leben sollte sich aber nicht ohne Prüfungen vollenden. Denn Gott liebt es, all seine Auserwählten den Kreuzweg seines Sohnes zu führen und durch dass Feuer der Leiden und Versuchungen zu reinigen. Auch Elisabeth sollte geprüft werden. Ihr Gemahl war zwar ein gerechter, tapferer, leutseliger und menschenfreundlicher Fürst, aber, was sehr garstig an ihm war, auch ein wollüstiger Mann. Er verletzte öfters die eheliche Treue und verwundete dadurch tief das Herz der frommen Königin, die vor Schmerz verging wegen der großen Beleidigung Gottes. — Geduldig ertrug sie dies Leid, betete ohne Unterlaß für die Seele des Königs und suchte durch freundliches Begegnen sein Herz der Tugend zu gewinnen; ja sie brachte sogar das schwere Opfer und nahm sich liebevoll der Kinder an, die ihr Gemahl außer der Ehe erzeugte. Solche Liebe, ihr beständiges Gebet und die erbarmendes Gnade Gottes öffneten dem Könige endlich die Augen. Bevor aber dies geschah, mußte die Heilige noch schwere Kränkung erdulden.

Sie hatte einen sehr gottesfürchtigen Diener, durch dessen Hand sie in der Stille ihre Allmosen verteilte. Ein anderer Diener, voll Neid über die Gunst, in welcher derselbe wegen seiner Tugend bei der Königin stand, beschloß seinen Untergang und verklagte ihn beim König, als hätte er einen sträflichen Umgang mit der Königin. Dieser, ohne die Sache näher zu untersuchen, und weil selbst ohne Treue gerne auch das Gleiche bei seiner Gemahlin vermutend, glaubte den Verläumder, ließ in seinem Jähzorne den Oberaufseher eines Kalkofens kommen und sagte ihm, daß er einen seiner Bedienten zu ihm senden werde mit der Frage: Ob des Königs Befehl vollzogen wäre. Auf diese Worte hin sollte er ihn sogleich ergreifen und in den brennenden Ofen werfen, weil er den Tod verdient habe. Bald darauf sendete der König den gottesfürchtigen Diener der Köigin wirklich zu dem Kalkofen hinaus. Auf dem Wege hörte der fromme Mann das Glöcklein einer Kapelle zur Messe läuten. Er trat in das Kirchlein und wohnte der heiligen Messe bei, und weil es noch an der Zeit war, auch einer zweiten Messe, die gelesen wurde. Mittlerweile wollte der König wissen, ob man seinen Befehl wirklich vollzogen habe, und schickte deßhalb den Angeber zum Kalkofen. Dieser eilte schnell dahin; aber kaum hatte der Aufseher seine Worte gehört, so ergriffen ihn seine Knechte und stürzten ihn in den glühenden Ofen. Als indessen der fromme Diener seine Andacht verrichtet hatte, machte er sich auch auf dem Weg nach dem Kalkofen und fragte, ob des Königs Befehl vollzogen wäre. Auf die Antwort:

„Ja, es ist geschehen,”
kehrte er in den Pallast zurück, um die Antwort dem KLönige zu bringen. Wie erstaunte nun der König, als er den Diener lebend vor sich sah, dem er den Tod zugedacht, während der verläumder die gerechte Strafe erduldete. Er erkannte hier Gottes gerechtes Walten und die Unschuld seiner Gemahlin. Von nun an begegnete er ihr mit der größten Ehrfurcht, entsagte seinen Ausschweifungen und lebte so tugendhaft, daß seine Untertanen ihn wie einen Vater liebten und wie einen Heiligen verehrten.

Für Elisabeth hatte jedoch der Kreuzweg noch kein Ende. Sie hatte aus ihrer Ehe mit König Dionys zwei Kinder, Alphons und Konstantina. Alphons vermählte sich mit einer Königstochter von Kastilien. Sündhafter Ehrgeiz reizte ihn zur Verschwörung gegen seinen eigenen Vater. Diese Zwietracht von Vater und Sohn und des letzteren schweren Vergehens gegen das vierte Gebot Gottes schmerzten die fromme Mutter über Alles. Sie wollte Frieden stiften, daher betete sie unausgesetzt, verdoppelte ihr Fasten und Allmosen geben, um von Gott den Frieden zu erflehen. Allein vergeblich mahnte sie den Sohn um Gehorsam, vergeblich bat sie den Vater um Gnade für den ungehorsamen Sohn; böse Menschen, die nicht verstehen, was ein Mutterherz Alles zu tun vermag, rechneten ihr Bemühen falsch aus und verschwärzten sie bei dem Könige, als halte sie mit ihrem Sohne und mit der Partei der Verschworenen. Der König glaubte es, entzog der Königin die Einkünfte und verbannte sie nach Allangauer auf einen Meierhof.

Elisabeth duldete diese Schmach mit christlicher Ergebung und wankte nicht im Vertrauen auf die Hilfe des Herrn. Sie zog sich in die tiefste Einsamkeit zurück, bestürmte den Himmel mit Gebet und Tränen und mit den strengsten Bußwerken, gab den Empörern kein Gehör und brachte endlich die Versöhnung und den Frieden in dem Augenblicke zwischen Vater und Sohne zu Stande, als diese gerade im Begriffe waren, mit ihren Kriegsheeren sich eine Schlacht zu liefern. Der König berief sie hierauf wieder ehrenvoll an den Hof zurück. Gott aber belohnte ihren Eifer Frieden zu stiften mit wunderbarem Erfolge. Ihr Schwager, König Ferdinand von Kastilien, lebte in tötlicher Feindschaft mit Alphons von Gerda und dem Könige von Arragonien, ihrem Bruder. Sie, ein schwaches Weib, hob die Feindschaft und versöhnte die Streitsüchtigen. Ihren eindringlichen Worten, die aus einem Herzen voll Gottesfrieden kamen, konnten sie nicht widerstehen. Noch kurze Zeit vor ihrem Tode gelang es ihr ebenfalls, eine andere Feindschaft zwischen ihrem Sohne und ihrem Enkel Alphons von Kastilien, aufzuheben. Schon drohte ein schrecklicher Krieg zwischen den Feinden, da machte sie sich mitten im Sommer bei der größten Hitze auf den Weg, um in das Kriegslager der beiden Gegner zu gehen. Kaum hatten diese von der Reise gehört, als ihr Herz schon zum Frieden gestimmt wurde. Doch eilte die heilige Königin zu ihrem Sohne, um das Friedenswerk zu bollenden, was ihr auch vollkommen gelang.

Einige Jahre vor ihrem Tode fiel ihr Gemahl Dionys in eine schwere Krankheit. Sie bezeugte ihm die treueste Liebe und zärtlichste Sorgfalt, Tag und Nacht wich sie nicht von seinem Bette; sie selbst pflegte ihn und flehte dabei unaufhörlich zu Gott um einen glückseligen Tod für ihn. Der König, gerührt von so viel Liebe und Treue, gab ihren Worten gerne Gehör und starb mit allen Zeichen eines wahrhaft bußfertigen Herzens.

Jetzt, an Niemand mehr gebunden, beschloß sie der Welt gänzlich zu entsagen und nur allein mehr für Gott zu leben. Sie zog sich anfangs in das Kloster von St. Klara zurück, das sie erbaut hatte; aber aus Liebe zu den Armen, die sie nicht vergessen konnte, zog sie in ein Haus nahe am Kloster, wo sie sich dem Dienste der Armen, Kranken, und Witwen widmete und mit ihrer Schwiegertochter, der gottseligen Beatrix bei 90 Frauen um sich versammelte, dieselben ausspeiste und bei Tische bediente.

Im Alter von 65 Jahren, als sie die oben erzählte Reise machte, um zwischen ihrem Sohne und Enkel Frieden zu stiften, wurde sie auf der Grenze zwischen Portugal und Kastilien, in der Stadt Estremadura, von einem Fieber befallen. Schon auf dem Wege hatte sie eine Ahnung von ihrem nahen Tode; denn als man sie wegen der großen Hitze von der Reise abhalten wollte, sprach sie:

„Vielleicht gibt es keine Gelegenheit mehr, wo es nötiger wäre, das Leben hinzuopfern, als jetzt,”
Als sie das Fieber ergriff, gedachte sie sogleich der Todesstunde und bereitete sich mit aller Sorgfalt darauf vor. Sie beichtete mehrmals und empfing am Fuße des Altars die heiligen Sterbesakramente. Wie alle Heiligen hatte sie ein kindliche Andacht zur gebenedeiten Gottesmutter Maria. Besonders bediente sie sich oft des Gebetes der Kirche um eine glückselige Todesstunde, daher sie denn auch öfters, während ihrer Krankheit, dieses Gebet an die heilige Jungfrau richtete:
„Maria, Mutter der Gnade, Mutter der Barmherzigkeit, beschütze mich vor dem bösen Feinde und nimm mich auf in die Stunde des Todes.”
Wirklich erschien ihr auch die seligste Jungfrau und erfüllte sie mit himmlischem Troste. Da sie, so lange sie gelebt, den Frieden geliebt, schenkte ihr Gott auch die Gnade im süßen Frieden zu sterben, im Jahre 1336 am 4. Juli. Ihr heiliger Leib wurde zu Coimbra in der Klosterkirche von Sankt Klara beigesetzt und dort nach dreihundert Jahren feierlich erhoben und noch ganz unversehrt gefunden. Ein lieblicher Geruch, den der heilige Leib verbreitete, erquickte alle Anwesenden. Papst Urban VIII. versetzte sie unter die Zahl der Heiligen, und verordnete ihr Fest am 8. Juli

„Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.” (Matth.5)
Die heilige Elisabeth hat zwar alle Stufen der acht Seligkeiten erstiegen, und dadurch ein wunderbare Heiligkeit erlangt, aber auf dreien derselben hat sie mit besonderer Vorliebe verweilt, nämlich auf der Stufe der Demut, der Barmherzigkeit und der Friedfertigkeit. Sie war nicht zufrieden, den Frieden in ihrem Herzen zu bewahren, sondern sie suchte auch den Frieden überallhin zu verbreiten. Ihre Vorbild hierin war Jesus, der als Freidensfürst in diese Welt kam, und durch sein Blut am Kreuze Frieden machte, Koloff. 1,20; der so große Freude am Frieden hatte, daß er denselben seinen Jüngern im Gruße wünschte, und ihnen befahl, auch Andere so zu grüßen:
„Friede sei mit diesem Hause.”
Da Elisabeth aus Erfahrung wußte, welch eine herrliche Himmelsgabe der Friede sei und welch reicher Segen für die Menschen erblüht, die im Frieden mit Gott, mit sich und den Nebenmenschen leben, so suchte sie auch gewiß bei jeder Gelegenheit Streit, Zank, Hader und Feindschaft beizulegen, und die Herzen zur Versöhnung, zur Eintracht und Liebe zu stimmen. Sie glaubte, sogar ihr Leben sei kein zu grpßes Opfer um den Frieden zu erkaufen. Und in der Tat, es mag wohl kein besseres Werk geben als dieses, denn um dessentwillen hat Jesus so viele Verfolgungen erduldet, ja um den Frieden zwischen Himmel und Erde herzustellen, hatte er den Tod am Kreuze gelitten. Nach dem Beispiele der heiligen Elisabeth besteht aber die Friedfertigkeit oder die tätige Friedensliebe.

  1. darin, daß man in sich selbst zuerst Frieden stiftet, das heißt, seine Leidenschaften bändigt, das Fleisch dem Geiste und den Geist Gott unterwirft;
  2. Daß man, wie der Apostel sagt, so viel an einem ist, mit allen Menschen Frieden hält (Röm. 12,18.), also keinen Anlaß zum Streite gibt und immer nach herzlicher Eintracht strebt;
  3. daß man sich bemüht, auch unter den Nebenmenschen Frieden zu stiften und die Uneinigen durch sanftes Zureden, durch klugen Rat etc. unter sich auszusöhnen;
  4. daß man den Frieden befördert zwischen Gott und den Sündern, indem man darauf hin arbeitet, daß sie sich mit Gott versöhnen.
Christliche Seele! Du weißt, daß Christus der Herr die Friedfertigen Kinder Gottes nennt, und sie selig preiset; willst du nicht ein Kind Gottes und selig werden? O gewiß! Nun so lies diese vier Punkte nochmal aufmerksam und befolge sie nach dem Beispiele der heiligen Elisabeth, die jetzt als Kind Gottes im ewigen Frieden bei Gott wohnt.

Gebet.
O liebe heilige Elisabeth erbitte mir bei Gott die Gnade, daß ich herzlich nach dem Frieden verlange, und nach deinem heiligen Beispiel auch die Friedfertigkeit übe. Amen.

Quelle: Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)

Bild: Holzstich aus dem Buch Legende von den lieben Heiligen Gottes (1863)

Heilige, Seelige im Monat Juli -
  1. • Rumoldus
    • Galus
    • Theobald
    • Aaron und Julius
    • Theodorich
    • Carilephus
    • Leonor
    • Eparchius oder Cybar
    • Simeon, Salus
  2. • Mariä Heimsuchung
  3. • Phokas
  4. • Ulrich
  5. Wilhelm
    Petrus
  6. • Goar
    • Godoleva
  7. • Willibald
  8. • Elisabeth
  9. • Kilian
  10. • Felizitas
  11. • Pius I.
  12. • Johannes Gualbertus
  13. • Heinrich
  14. • Kamillus von Lellis
  15. • Bonaventura
  16. • Eustathius
  17. • Alexius
  18. • Symphorosa
    • Friederich
  19. • Vinzenz von Paul
  20. • Margaretha, Marina
  21. • Viktor
  22. • Maria Magdalena
  23. • Franziskus Solanus
    • Brigitta von Schweden
  24. • Christina
  25. • Jakob der Größere
    • Christophorus
  26. • Anna
  27. • Pantaleon
  28. • Nazarius, Zelsus
  29. • Martha
  30. • Julitta
  31. • Ignatius von Loyola
    • Batho von Freising
    Johannes Kolumbini



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