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Leben der Väter und Märtyrer
ursprünglich in englischer Sprache verfaßt von Alban Butler

für Deutschland bearbeitet von Dr. Räß und Dr Weis




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Der heilige Felix, Bischof und Märtyrer von Tibiura (Afrika)
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Der heilige Felix - Bischof und Märtyrer von Tibiure (Tibiura), eine Stadt in Afrika

Der Festtag, Gedenktag, Verehrungstag genannt, ist der 21. Februar

* ?   im Jahre 303 in Vesunia in Apulien

Von jeher wurden in der katholischen Kirche die heiligen Schriften hoch in Ehren gehalten und den ersten Christen waren sie so lieb und wert, daß sie die selben um keinen Preis an die Heiden ausliefern wollten und von denselben entweihen ließen. Dies wußten auch die Heiden, daher diese auch alles Mühe anwandten, um die heiligen Schriften in ihre Gewalt zu bekommen und sie zu vernichten, in der Meinung, daß dann das Christentum ein Ende nehmen müsse.  —  
Wer von den Christen einen Verräter machte und die heiligen Schriften auslieferte, war von aller Strafe frei, dagegen war aber auch ein solcher von der Kirche ausgeschlossen und konnte nur nach strengster Buße wieder Aufnahme finden. Man nannte solche Verräter Traditores "Auslieferer". Nur wenige Christen machten sich aus Feigheit eines solchen Verrates schuldig, die meisten blieben standhaft und ließen sich lieber martern und töten, als daß sie die heiligen Bücher ausliefern. Unter diesen befand sich auch der heilige Felix, Bischof von Tibiure.  —  
Unter dem Kaiser Diocletian ging der Befehl aus, daß die Christen angehalten werden sollten, alle ihre heiligen Bücher auszuliefern. Sogleich ließ der Stadtrichter (Stadtkommandant Magnilianus) von Tribiura die katholischen Priester vor sein Tribunal führen, um von ihnen zu erfahren, wo ihre heiligen Bücher wären. Sie antworteten, daß ihr Bischof, der nach Karthago gereist war, sie bei sich habe. Auf die Frage, wo der Bischof sei, geben sie zur Antwort: "Wir wissen es nicht." Der Stadtrichter ließ die Priester in`s Gefängnis werfen. Tags darauf kam der Bischof zurück und wurde sogleich vor den Richter gerufen. Dieser rief ihm entgegen: "Bischof, liefere uns alle deine Bücher und Urkunden aus, die du besitzt." "Wohl, antwortete der Bischof, ich besitze sie, aber ich werde sie nicht ausliefern".  —  
Ich glaube entgegnete der Richter, daß des Kaisers Worte mehr gelten als die deinen. Du mußt die Bücher zum Verbrennen hergeben." "Eher soll man mich, antwortete der Bischof, als die Bücher verbrennen. Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen." Der Stadtrichter gab nun dem Bischof 3 Tage Bedenkzeit. Nach drei Tagen ließ er ihn wieder vorführen und sprach: "Nun, wie bist du gesonnen?" "Ich bleibe bei meinen Worten, antwortete der Bischof, und werde auch vor dem Statthalter das selbe sprechen. "Wohlan, sprach der Richter, man wird dich vor den Statthalter führen."  —  

Felix wurde nun nach Karthago geführt und dort verhört. Da er auch da sich mutig weigerte, wurde er, mit schweren Ketten beladen, auf einem Schiffe nach Rom zu dem Kaiser abgeführt. Im Schiff wurde er im untersten Raum zusammen mit mehreren Pferden eingesperrt. Vier Tage lang ließ man ihn ohne Speis und Trank; Die Pferde traten ihn mit ihren Hufen. Ganz entkräftet kam er in der Stadt Venusium an; dort wartete seiner ein kaiserlicher Botschafter, auf dessen Befehl ihm die Ketten abgenommen wurden. "Warum lieferst du denn die heiligen Schriften nicht aus?" fragte man ihn auch hier wieder. "Hast du sie vielleicht nicht?" Ich habe sie, entgegnete der Bischof, doch händige ich sie nicht aus!" "Man töte den Bischof mit dem Schwert," befahl der Richter. Mit lauter Stimme rief jetzt der Bischof: "Ich danke dir, Herr Jesus Christus, daß du mich in deiner Gnade befreien wolltest." Auf dem Richtplatz angekommen, betete er: "Ich danke dir, Herr Jesus Christus; 56 Jahre habe ich auf dieser Erde gelebt und meine Keuschheit bewahrt, das Evangelium beschützt und den Glauben gepredigt. Herr Jesus Christus, Gott Himmels und der Erde! ich neige mein Haupt, um geopfert zu werden Dir, der Du ewig lebest und dem aller Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit gebührt." Nach diesen Worten traf ihn das Beil des Henkers und seine Seele eilte dem Himmel zu ihm Jahre 303.

Er wird abgebildet in bischöflicher Kleidung, ein Buch auf der Brust haltend.

Quellen:

    Quelle: Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)
    Neu überarbeitet, ergänzt und digitalisiert von www.heiligenlegenden.de (2008)

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