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Leben der Väter und Märtyrer
ursprünglich in englischer Sprache verfaßt von Alban Butler

für Deutschland bearbeitet von Dr. Räß und Dr Weis




Hier entsteht ein Nachschlagewerk
über die Legenden der Heiligen

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Valentin von Rom, Priester und Märtyrer
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Der heilige Valentin - Priester und Märtyrer

Der Festtag, Gedenktag, Verehrungstag auch Valentinstag genannt, ist der 14. Februar

* um ?  am 14. Februar 270

Der heilige Valentin war Priester der Christengemeinde zu Rom. Er war ein wahrer Vater der Armen und stand deshalb in allgemeiner Achtung selbst unter den Heiden. Sein liebstes Geschäft war, die heiligen Märtyrer in ihren Gefängnissen zu besuchen, ihnen zu dienen, für das Begräbnis ihrer heiligen Leiber zu sorgen. Unter Kaiser Klaudius wurde er ergriffen und in das Gefängnis geschleppt. Nach zwei Tagen wurde er dem Kaiser selbst vorgeführt, der ihn mit freundlichem Gesichte betrachtend also anredete: "Warum schätzt du denn mehr die Freundschaft unsere Feinde als die unsrige? Warum dienst du denn dem eitlen Aberglauben der Christen, da du doch so verständig bist?" Ihm antwortete Valentin. "O Kaiser, wenn du die Gabe Gottes kennen würdest, wie glücklich wärst du und das ganze Reich! O wie würdest du verabscheuen die verfluchten Götter und ihre Bilder, und erkennen und anbeten den Einen wahren Gott, den Schöpfer Himmels und der Erde, und seinen Eingeborenen Jesus Christus." Dieses hörte ein Gelehrter und fragte den Heiligen: "Was hältst du also von unseren Göttern, Jupiter und Merkur?" Valentin: "Daß die elende Menschen waren, Sterbliche wie wir, die in ihrem Leben nur dem Laster der Unzucht dienten." Auf diese Worte schrie der Gelehrte: "Valentin hat die Götter und den Kaiser gelästert!" Doch der Kaiser hörte nicht auf diese Worte, denn er war dem heiligen Bekenner zugetan und dieser nutzte die Gelegenheit, den Kaiser aufzufordern, daß er sich bekehren und den Glauben Christus annehmen möge, dadurch würde er selbst das Heil erlangen, die Grenzen seines Reiches erweitern und alle seine feinde besiegen. Dem Kaiser schienen diese Worte zu Herzen zu gehen. Aber kaum bemerkte dieses der boshafte Präfekt der Stadt, Calphurnius, als er laut ausrief: "Hört ihr Väter des Volkes, wie dieser Mensch den Kaiser täuscht! Wir, wir sollen die alte Religion verlassen, die wir mit der Muttermilch eingesogen; wir sollen unsere Götter verraten und uns ihres Schutzes berauben!" Kaiser Klaudius wurde durch diese Worte erschreckt, er fürchtete einen Aufruhr des Volkes und überließ den mutigen Priester den Händen des Präfekten, damit er ihn zum Abfall bringe und bestrafe.

Calphurnius aber übergab ihn dem Richter Asterius, der ihn mit sich nach Hause führte, um den Prozess zu beginnen. Kaum war Valentin dort angekommen, als er auf die Knie niederfiel und betete: "O Herr und Gott, erleuchte doch alle, welche noch in den Finsternissen des Götzendienstes begraben liegen und laß sie erkennen, daß Jesus Christus ist das Licht der Welt." Als Asterius diese Worte vernahm, fragte er: "Wie kannst du denn sagen, dein Christus sei das wahre Licht der Welt?" Ihm antwortete Valentin: "Mein Christus ist nicht bloß das wahre Licht, er ist das Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der ihn diese Welt kommt." Asterius entgegnete: "Ich will sehen, ob deine Worte Wahrheit sind. Ich habe eine Pflegetochter bei mir, welche schon seit zwei Jahren blind ist. Wenn du ihr das Augenlicht wieder her stellst, so will ich bekennen, daß Christus wahrer Gott, das wahre Licht der Welt sei und was du immer von mir verlangst, sollst du erhalten." Valentin ließ das Mädchen herbeiführen, fiel dann auf die Knie nieder und betete: "Herr Jesus Christ, wahres Licht, erleuchte deine Dienerin." Kaum waren diese Worte gesprochen, als plötzlich das Mädchen die Augen öffnete und sah. Asterius und sein Eheweib, ganz außer sich vor Erstaunen über dieses Wunder, fielen dem Heiligen zu Füßen und fragten ihn voll heißen Verlangens, was sie nun tun sollten, um das Heil zu erlangen. Der Heilige befahl ihnen, daß sie alle ihre Hausgötzen zerstören, daß sie drei tage fasten und all ihren Feinden verzeihen sollten. Asterius vollzog getreu den Befehl, entließ dann alle gefangenen Christen und ließ sich mit seinen Angehörigen und Untergebenen, vierzig an der Zahl, taufen. Als dies Ereignis dem Kaiser zu Ohren kam, und er einen Aufstand des Volkes befürchtete, ließ er den Valentin und alle neu Bekehrten in das Gefängnis werfen. Dort unterrichtete sie der Heilige im christlichen Glauben, stärkte sie zum treuen Bekenntnis desselben und wurde dann mit ihnen enthauptet am 14. Februar 270.

Der heilige Valentin wird abgebildet mit einem Schwert in der Hand.

Patron: der Liebenden, Verlobten und Bienenzüchter

Quelle: Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)

Heilige, Seelige im Monat Februar -
  1. • Brigida (Schröder)
    • Brigitta, Brigida (Butler)
    • Brigitta, Brigida (Sintzel)
    • Ignatius
  2. • Maria Lichtmeß
    • Maria Reinigung
    • Hadeloga (Adela)
    • Burkhard
  3. • Blasius
    • Anscharius, Ansgar
  4. • Andreas
  5. • Agatha
    • Ingenuin, Bischof
    • Agnellus, Bischof
    • Albuin Bischof
  6. • Dorothea
  7. Romuald
  8. Johannes u. Martha
  9. • Alto, Abt
    • Apollonia
    Nicephorus
  10. • Scholastika
  11. Saturnin
    Dativus u. Gefährten
  12. • Eulalia v. Barcelona
  13. • Martinian
    • Stephan, Abt in Rieti
  14. • Valentin von Rom
  15. • Faustin und Jovita
    • Siegfried von Schweden
    • Cyrillus und Methodius
    • Walfried
    • Quinidius von Vaison
  16. • Juliana
  17. • Flavian, Erzbischof
    • Loman
    • Silvin von Auchy
  18. • Simeon, Simon
    • Helladius von Toledo
  19. • Konrad
  20. • Eleutherius
  21. • Felix von Tibiura
  22. Margareta v. Kortona
  23. Petrus Damianus
  24. • Matthias
  25. • Walburga, Äbtissin
  26. • Porphyrius von Gaza
  27. • Baldomer, Galmier
  28. • Roman, Romanus
  29. Märtyrer der Nächstenliebe



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