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Der heil. Launogisilus oder Longis, Abt von Boisseliere in der Provinz Maine in Frankreich
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Launogisilus oder Longis, auch Lonegisilus etc. genannt - Abt von Boisseliere in der Provinz Maine in Frankreich
- Festtag, Gedenktag, auch Verehrungstag genannt, ist der 2. April
- * in
- † am 2. April 653
Dieser Heilige stammt aus Deutschland von adeligen,aber heidnischen Eltern.
Nachdem er das Glück hatte, den wahren Glauben kennen zu lernen, verließ er sein Vaterland, kam nach Clermont, in der Provinz Auvergne, wo er die heil. Taufe empfing und zum Priester geweiht wurde:
Hierauf ging er in die Maineprovinz.
Man glaubt, der Ruf der Heiligkeit, in welchem damals der Bischof Haduin stand, habe den Neophiten dahin gezogen.
Einige Zeit nachher besuchte er sie Gräber der Apostel zu Rom und brachte von ihren Reliquien mit sich zurück.
Nach seiner Ankunft zu Hause in Maine erbaute er sich in dem Dorfe la Boisseliere eine Zelle und ein Bethaus, das er dem heil. Petrus weihte.
Er bekehrte viele Heiden der Umgegend.
Er mußte große Verfolgungen auf sich nehmen, wegen eine Jungfrau mit dem Namen Agnafleta, der er den Ordensschleier gegeben hatte; sogar an den Hof Clotars II. mußte er sich verfügen, um sich zu rechtfertigen.
Der König erkannte die Falschheit er gegen ihn erhobenen Anklagen, gab ihm viele Merkmale seiner Hochachtung und versprach ihm seinen königlichen Schutz.
Longis errichtete hierauf ein Kloster um seine Kapelle.
Er starb gegen das Jahr 653, ungefähr in seinem 73. Lebensjahr.
Sein Fest steht verzeichnet am 2. April und unter dem 13. Januar.
Man sehe Bollandus; Mabillon, Act. SS. Bened, 1. 3, c. 22, und Bülteau, Historie de lÒrdre de saint Benolt, 1. 3, c. 22.
Quellen:
- Leben der Väter und Märtyrer nebst anderen vorzüglichen Heiligen, ursprünglich in englischer Sprache verfaßt von Alban Butler. — Nach der französischen Übersetzung von Godescard für Deutschland bearbeitet und sehr vermehrt von Dr. Räß, Professor der Theologie und Direktor im bischöfl. Seminar in Mainz und Dr. Weis, Geistlicher Rat und Canonicus am hohen Dom in Speier —
aus dem 4. Band von 1823, Seite 342.
Neu überarbeitet und digitalisiert von www.heiligenlegenden.de (2009)
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