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Leben der Väter und Märtyrer
ursprünglich in englischer Sprache verfaßt von Alban Butler

für Deutschland bearbeitet von Dr. Räß und Dr Weis




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Der heilige Ulrich, Bischof von Augsburg
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Der heilige Ulrich, Bischof von Augsburg -

  • Festtag, Gedenktag ist der 4. Juli
  • * in ?
  • am 4. Juli 973
  • Heiligsprechung: bereits Zwanzig Jahre nach seinem Tod geschah die Heiligsprechung des allgemein verehrten Bischofs Ulrich durch den Papst Johannes XV.

Unter der Regierung des deutschen Königs Arnulf, des vorletzten aus dem Hause der Karolinger (887-899) wurde zu Dillingen oder Wittislingen in Schwaben einer der größten Männer dieser Zeit geboren. Es ist dies der nachmalige Bischof Ulrich, der Patron des Bistums Augsburg. Sein Vater war Hupald, Graf von Kyburg, seine Mutter Dietberga, die Tochter des Herzogs Burchard II. von Schwaben.

Sobald der Knabe der mütterlichen Pflege entbehren konnte, wurde er in die ausgezeichnete Schule zu St. Gallen gebracht, damit er dort erzogen und unterrichtet würde. Die beiden Mönche Wening und Hartmann, die größten Zierden des vom heiligen Gallus gestifteten Klosters, nahmen sich des jungen Zöglings mit besonderem Eifer an. Unter ihrer Leitung machte er eben so ausgezeichnete Fortschritte in den Wissenschaften als in der Frömmigkeit. Er war allen seinen Mitgenossen an Kenntnissen voran und galt als Vorbild für die größeren Schüler. Seine Lehrer wünschten, er möchte sich für das Klosterleben entscheiden und als Mitglied des Ordens in ihr Haus eintreten. Je näher die Jahre der Beratung für den künftigen Stand heran rückten, desto mehr drängten sie in ihn.

Ulrich bat sich Bedenkzeit aus. Er wollte diese wichtige Angelegenheit mit Gott beraten. Auch ausser dem Kloster hatte er Jemand, mit dem er diese Wahl besprechen wollte. Es war dies eine heilige Jungfrau, die in der Nähe des Klosters als Klausnerin lebte. Sie hieß Wiborada. Schon früher hatte der fromme Zögling diese Dienerin Gottes oft besucht und sich an ihren geistlichen Zusprüchen erbaut. Dieselbe hatte ihn einst einen von ihr selbst gewebten Gürtel gegeben, daß er ihn als stete Aufforderung zur Bewahrung der Keuschheit tragen sollte. Zugleich hatte sie ihn vor dem Umgange mit Frauenspersonen gewarnt und ihm zur Zeit der Versuchung inbrünstiges und anhaltendes Gebet empfohlen. Weiche die Versuchung dem Gebete nicht, so solle er ein Kerzenlicht anzünden, die Finger darüber halten und anrufen: O Gott, merk auf meine Hilfe! Herr, eile mir zu helfen! So werde er jede Versuchung des Fleisches überwinden.

Dieser heiligen Jungfrau trug Ulrich auch die Angelegenheit seiner Standeswahl vor. Wiborada überlegte die Sache im Gebete vor dem Herrn und wurde darin versichert, daß der Wille der Mönche nicht Gottes Wille sei. Zugleich wurde ihr ein Blick in das zukünftige Lebensschicksal des frommen Jünglings gewährt. „Diese Angelegenheit soll dich für hin nicht mehr beunruhigen, sprach sie. Du wirst in diesem Kloster weder Mönch noch Abt werden. Gegen Morgen hin, wo ein Fluß zwei Länder scheidet, wirst du als Bischof dem Herrn dienen. Dort werden Leiden dich treffen, wie sie keiner deiner Vorfahren von Heiden und gottlosen Christen je erduldet hat. Doch endlich wird dir ein ruhmvoller Sieg zu Teil werden, und deine späteren Jahre werden in süßer Ruhe dahin fließen.”

Nachdem Ulrich diese Antwort erhalten hatte, blieb er noch einige Zeit zur Fortsetzung seiner Studien in St. Gallen; dann kehrte er zurück zu seinen Eltern. In St. Gallen blieb seine Frömmigkeit und Weisheit fortwährend in gesegnetem Andenken. Die Eltern freuten sich der Fortschritte, welche ihr geliebter Sohn im Kloster gemacht hatte, und als sie seine Vorliebe zum geistlichen Stande gewahrten, übergaben sie ihn dem Bischof Adalbero von Augsburg.

Adalbero hatte von den vortrefflichen Eigenschaften des jungen Grafen schon gehört und freute sich, denselben in seiner Nähe zu haben. Er übertrug ihm die Aufsicht über die Paramente der Kirchen und über die Einkünfte der Geistlichen in der Stadt. Zugleich machte er ihn zum Kanonikus an seiner Kirche; denn sein sehnlichster Wunsch war, den eben so weisen als frommen Jüngling für seine Diözese zu erhalten.

Ulrich war damals erst neunzehn Jahre alt. Schon lange hatte er in sich den Wunsch genährt, die Gräber der heiligen Apostel Petrus und Paulus zu besuchen. Vor dem Antritt seiner Stelle wollte er diese Wallfahrt noch unternehmen. Der Bischof war damit zufrieden, und Ulrich reiste im Jahre 909 als Pilger nach Rom. Damals war in Rom große Verwirrung. Ulrich wendete sich an den damaligen Papst Marinus, der schon damals die kirchlichen Angelegenheiten leitete, und wurde von ihm mit aller Freundlichkeit aufgenommen. Als Marinus von dem jungen Pilger erfahren hatte, daß er aus Augsburg sei und beim Bischof Adalbero in Diensten stehe, trug er ihm das Bistum Augsburg an; „denn, sagte er, mein Bruder Adalbero ist soeben gestorben, und du mußt sein Amt übernehmen.” Erstaunt und voll Schrecken über diese Nachricht erklärte Ulrich, er sei durchaus nicht befähigt für diese Würde, und zudem fehle ihm auch das Alter. Marinus hatte ihn wahrscheinlich für älter gehalten und sprach nun: „Wenn du diese Kirche nicht jetzt in Frieden und in ihrem blühenden Zustande übernehmen willst, so wirst du sie einst zur Zeit eines großen Elendes und kriegerischer Unruhen übernehmen müssen.”

Bald darauf verließ der Pilger Rom und kehrte wieder nach Augsburg zurück. Hier hatte man indessen den Hiltin zum Bischofe erwählt. In diesem Mann konnte sich Ulrich nicht so leicht finden, wie in seinem Vorfahrer. Der Tod seines Vaters wurde ihm eine Veranlassung, die bischöfliche Stadt zu verlassen und zu seiner Mutter, die seines Trostes so sehr bedurfte, nach Wittislingen sich zu begeben. Im elterlichen hause lebte der Heilige gerade so, wie er ehedem in St. Gallen gelebt hatte. Er war die lauterste Demut, ganz losgeschält von der Welt und von allem weltlichen Streben. Er bewahrte die heilige Keuschheit unversehrt, wie ihn seine heilige Lehrerin Wiborada gelehrt hatte. Diese heilige Jungfrau verehrte er wie seine Mutter. Mit ihr blieb er fortwährend im Verkehr. Sie aber ließ ihn, obwohl jetzt ferne von ihm, nie aus den Augen, und noch wenige Monate vor ihrem Tode hatte sie die Freude, ihre Vorhersagung erfüllt zu sehen.

Im Jahre 923 wurde nämlich der bischöfliche Stuhl von Augsburg durch den Tod Hiltius wieder erledigt. Der Herzog Burkhard von Schwaben, Ulrichs Oheim von Seite seiner Mutter, bestimmte den König Heinrich (den Finkler), seinem Neffen das erledigte Bistum zu übertragen.

Am Feste der unschuldigen Kinder 923 wurde Ulrich zum Bischof geweiht. Es war wirklich eine Zeit des größten Elendes. Die Ungarn und Slaven hatten die Domkirche niedergebrannt, die Stadt ausgeraubt und die meisten Einwohner niedergemetzelt. Aber auch die ganze Diözese wurde im folgenden Jahr verwüstet. Diese wilden Horden zogen durch ganz Schwaben bis an den Bodensee und St. Gallen, überall verheerend und mordend. Das Kloster des heiligen Gallus wurde von ihnen zerstört, und die heilige Wilborada ward ein Opfer ihrer Wut.

Ulrich erkannt in seiner Erhebung auf den bischöflichen Stuhl den Willen des Herrn und nahm das schwere Joch im Vertrauen auf die göttliche Hilfe auf sich. Das Elend war so groß. daß er keinen Menschen fand, der ihm zur Erbauung der Domkirche etwas beitragen konnte. Er ließ indessen aus dem Schutte ein Gebäude aufbauen, in dem er die Leute zum Gottesdienste versammeln und unterrichten konnte, es dem Herrn anheimstellend, wann wieder für diese so ansehnliche Diözese eine würdige Domkirche gebaut werden sollte. Ihm lag vor Allem daran, seinen Untergebenen das Wort Gottes zu verkünden und die Gnade des Heils zu spenden.

Daran hinderte ihn am allermeisten eine Sitte damaliger Zeit, gemäß welcher die Bischöfe viele Zeit am Hofe des deutschen Königs zubringen und ihn auch auf seinen Heerzügen begleiten mußten. Dieser Unsitte mußte sich der heilige Bischof zwölf Jahre lang, bis zum Tode Heinrichs I. wider seinen Willen fügen. Als aber 936 Otto I. seinem Vater in der Regierung folgte, übertrug Ulrich dieses lästige Geschäft seinem Neffen Adalbero, der jetzt fortan die Stelle des Bischofs am Hofe und auf den Heerzügen des Kaisers vertrat.

Frei von diesem weltlichen Geschäfte lebte der heilige Bischof nun einzig und allein seinem hohen priesterlichen Berufe. Täglich befand er sich im Chor und sang mit seinen Kanonikern die Psalmen. Zu den gewöhnlichen Chorgebeten fügte er für jeden Tag noch drei Officien, nämlich eine Andacht zum heiligsten Leiden und Kreuze des Erlösers, zur seligsten Jungfrau Maria und zu allen Heiligen. Täglich betete er, wenn ihn nicht notwendige Geschäfte abhielten, sämtliche Psalmen. Das heilige Opfer feierte er alle Tage, und an hohen Festtagen nach damaliger Sitte zwei- bis dreimal. Nie genoß er selbst Fleischspeisen, obwohl an allen erlaubten Tagen für die Hausgenossen und Gäste Fleisch zubereitet wurde. Zuerst wurde immer durch einen Geistlichen Brot ausgeteilt an die Armen, die zur Zeit des Essens sich um den Bischof versammelten. Die Kranken und Krüppelhaften, die zu ihm sich schleppten oder getragen wurden, erhielten in seiner Gegenwart von den besten Gerichten. Niemand, er mochte Fremd- oder Hausgenosse sein, ging ungespeist von seinem Tische. Die Gäste empfing er mit ausgezeichneter Freundlichkeit, indem er zuvorkommend ihnen entgegen ging. Gewöhnlich gab er ihnen noch Reisegeld mit. Mönche und Geistliche, die ihn besuchten, behandelte er als seine geliebten Kinder und erquickte sie ebenso mit geistiger wie mit leiblicher Nahrung. Für die Bildung und den Unterhalt der ihm untergebenen Geistlichkeit sorgte er mit väterlicher Liebe; die würdigern aus den selben beförderte er mit Sorgfalt. Alle seine Hausgenossen und Untergebenen hatten an ihm einen treuen Beschützer und einen zärtlich liebenden Vater. Was ihnen zugesagt war, mußten sie erhalten; war einer irgendwie übervorteilt worden, so schaffte er Recht. Alle früher erworbenen Rechte schützte er mit der strengsten Gewissenhaftigkeit, und nie ließ er andere als nur rechtmäßige Abgaben einfordern.

Nie sah man ihn müssig. Immer hatte er für seine verfallene Kirche und deren ganz verkommene Zierde, für die Schule, für die Disziplin seiner Kanoniker, für das Wohl seiner Haushaltung und für die Wiedererbeuung und Befestigung der verödeten und verwüsteten Stadt zu tun. Für seine eigene Seele aber sorgte er durch fortwährende Anfachung des Feuers heiliger Liebe im Gebet und Fasten, in Werken der Barmherzigkeit und in treuer Beobachtung des klösterlichen Lebens, wie er es in St. Gallen sich zum Gesetze gemacht hatte. Er widmete nur kurze Zeit dem Schlafe und schlief auf einer harten Binsenmatte, die mit Teppichen bedeckt war.

Die heilige Fastenzeit brachte er größtenteils in der Kirche zu. Nach Vollendung der Matutin und Laudes begann er bei der frühesten Morgendämmerung die Psalmen zu singen; dann wurden die Litaneien und die dazu gehörigen Gebete gesungen. An diese schlossen sich die Gebete für die Verstorbenen und die Prim. Während dann die Geistlichen unter Vortragung des Kreuzes die gewöhnliche Prozession hielten, blieb er in der Kirche allein und betete eine Abteilung der Psalmen. Waren die Geistlichen zurück gekehrt, um die heilige Messe zu lesen, so blieb er in der Kirche, legte sein Opfer auf den Altar und küsste demütig die Hand des opfernden Priesters. Nach der Messe sang er mit den Geistlichen die Terz. Während diese zum Kapitel sich versammelten, betete er in der Kirche und vollendete dann mit den zurück kommenden Geistlichen die Terz. Zuletzt begab er sich noch an den Altar hin, kniete eine Weile nieder und sang, während er um den Altar herum ging, die Psalmen Miserere und De profundis. Erst jetzt kehrte er auf sein Zimmer zurück, um sich zu waschen und auf die Feier der heiligen Messe vorzubereiten. Nach der selben wurde noch die Vesper gebetet, und dann begab er sich in`s Armenhaus, wusch zwölf Armen die Füße und schenkte jedem einen Zehner. War dieses alles geschehen, so setzte er sich zum Mittagsmahl. Während des selben wurde vorgelesen. Zuerst nahm er von den aufgetragenen Speisen und teilte davon freudig und heiter unter die Armen und Tischgenossen aus. Jedem gab er, was er am liebsten aß. Nach dem Mahle wurden die Complet und andere Gebete gesungen; dann begab er sich, strenges Stillschweigen haltend, auf sein Zimmer, nur mit Gott und seinen Heiligen beschäftigt, und dies zur Vollendung der Priem des folgendes Tages alles Reden vermeidend.

So hielt er es die ganze Fastenzeit über, einen Tag wie den andern, bis am Palmsonntag. Am frühesten Morgen dieses Tages aber ging er, wenn er nicht schon die Nacht dort zugebracht hatte, in die Kirche der heiligen Afra, sang dort die Messe zur Anbetung der heiligsten Dreieinigkeit; weihte die Palmen und zog darauf mit den Geistlichen und dem Volke in Prozession unter Vortragung des Kreuzes und einer mit dem Bilde des in Jerusalem einziehenden Heilandes gezierten Fahne in die Stadt bis an den Perlachberg. Hierher kamen ihm seine Kanoniker mit den Bürgern der Stadt und mit einer großen Menge Volkes aus der Umgegend entgegen. Alle sangen Lobgesänge und streuten Palmen und Kleider auf den Weg. Nach Vollendung der Prozession hielt der heilige Bischof eine Rede über das Leiden des Herrn an das Volk, während welcher er oft zu Tränen gerührt war, und alles Volk weinte und schluchzte. Dann begab sich die ganze Menge mit dem Bischof in die Domkirche, wo Alles vom Lobe Gottes widerhallte, und der Bischof wieder die heilige Messe feierte. Erst jetzt wurden die Gläubigen im Frieden entlassen.

Während der nächstfolgenden drei Tage hielt der heilige Bischof mit seinen Geistlichen die erst der von den Kirchengesetzen jährlich vorgeschriebenen Synoden. (Die zweite hielt er jedesmal im September.) Dies tat er darum, weil später leicht ein Hindernis eintreten konnte und weil er wünschte, daß bei den Feierlichkeiten des grünen Donnerstags möglichst viele Geistliche gegenwärtig seien. Diese mußten bei der Weihe des heiligen Öles und des Chrisma in feierlichen Paramenten erscheinen und mit dem Bischofe mit segnen und mitbeten und dann die heiligen Öle mit sich nach hause nehmen. Nach dieser Weihe wurde noch die heilige Kommunion an die Laien gespendet und dann die Vesper gesungen. Zuletzt hielt er die Fußwaschung der zwölf Armen. Vom Armenhause zog man wieder in die Kirche. Hier teilte der Bischof an zwölf Arme neue Kleider und Geld aus; auch andere Arme erhielten von ihm Unterstützung. Niemand durfte an diesem Tage leer ausgehen. Dann ging man an`s Mittagsmahl. Waren alle gesättigt, so begann der Bischof, allen seinen Tischgenossen die Füße zu waschen. Dies geschah unter Absingung der Psalmen und Antiphonen. Dann reichte der Bischof noch jedem der Seinigen einen Becher mit Wein, und erst nach gesungener Complet kam auch für den ermüdeten Bischof die Stunde der Ruhe.

Am Karfreitag wurden immer zuerst die kanonischen Tageszeiten gebetet, wie sie für diesen Tag vorgeschrieben sind. Nach den selben begann er am frühen Morgen den Psalter, feierte das hoch heilige Geheimnis, teilte den Leib des Herrn dem Volke aus, verschloß der Sitte gemäß übrig bleibenden Hostien in das heilige Grab und vollendete, in den Kirchen umhergehend und singend, den Psalter. Hierauf wurde die Vesper gebetet. Nach der selben wurde an diesem tage keine Mahlzeit gehalten, sondern der Bischof genoß nur Brot und Bier und ließ auch den seinigen nur Brot und Bier geben, soviel jeder wollte. Am Karsamstag aber ging er jedesmal nach Vollendung der Nokturnen und des Psalters in ein für ihn zubereitetes Bad, dessen er sich auch am Samstag vor der Fasten und in Mitte der Fasten bediente. Nach dem Bade bereitete er sich auf die Feier der heiligen Geheimnisse vor, zu der auch die ganze Geistlichkeit um die neunte Stunde schon bereit war. Nun wurden die drei Litaneien gesungen, das Wachs geweiht und die Lektionen gelesen. Dann zog man in feierlicher Prozession in die Kirche des heiligen Johannes zur Taufweihe. Dort wurde die Taufe an drei Kinder gespendet. Dann ging man in die Sakristei, um sich zur Feier der heiligen Messe anzuziehen. Während dessen sangen die Geistlichen im Chore die Psalmen. War die feierliche Messe zu Ende und die Vesper gebetet, so wurde noch der Leib des Herrn den Gläubigen dar gereicht. dann legte man die kirchlichen Gewande ab und begab sich zu Tische. An diesem Tage war die Tafel immer reichlich besetzt, und wenn alle sich vollkommen gesättigt hatten, begab man sich hocherfreut zur Ruhe.

Am freudig ersehnten heiligen Ostertage ging der heilige Bischof früh Morgens nach der Prim in die Kirche des heiligen Ambrosius, in der am Karfreitag den Leib des Herrn unter einem Steine verschlossen hatte, und feierte in der selben mit einigen Geistlichen die Messe zur Anbetung der heiligsten Dreieinigkeit. Unterdessen versammelten sich sämtliche Geistliche unter dem Bogen, der dieser Kirche gegenüber steht. An der Spitze der Geistlichen zog er von da im bischöflichen Ornate bei voran getragenem Kruzifix und Lichtern unter dem Gesang der Schüler in die Kirche des heiligen Johannes. Hier wurde die Terz gesungen. Von hier aus ging man in feierlicher Prozession, je zwei und zwei, unter Absingung von Antiphonen, wie sie zur Feier dieses Tages eigens verfaßt wurden, in den Dom, wo der Bischof wieder die heilige Messe feierte. War die Messe gesungen, und hatten alle Anwesenden den Leib des Herrn empfangen, dann ging alles nach Hause und auch der Bischof zu seinem Mahle. Da waren drei tische zubereitet. An den einen setzte sich der Bischof mit denjenigen, die er sich dazu auserwählte. Am anderen faßten die Geistlichen der Domkirche, am dritten die von der Kirche der heiligen Afra. Der Bischof sprach den Segen über die Speisen, teilte an alle Gegenwärtigen von dem Lammfleisch und von dem Schinken aus, die er unter der feierlichen Mess geweiht hatte, und dann erst genoß man die aufgetragenen Speisen in aller Freudigkeit. Zur bestimmten Stunde kamen dann die Musiker i8n großer Menge, und spielten je drei Symphonien.

Wenn das freudige Mahl zu Ende ging, ließ der Bischof seinen Kanonikern noch eine Liebesgabe (eine besondere Festspeise) reichen, die sie unter Absingung von Antiphonen auf die Auferstehung des Herrn hinnahmen. Das selbe geschah dann auch am Tische der Geistlichen von St. Afra. Um die Zeit der Vesper ließ der Bischof an Alle die dritte Liebesgabe austeilen, wo dann alle miteinander vereint das dritte Responsorium sangen. Während hierauf ein Hymnus gesungen wurde, standen die Kanoniker auf, um sich auf die Vesper vorzubereiten. Nach der Vesper kehrte der Bischof mit seinen Gästen und Soldaten wieder in seine Wohnung zurück. Alle diese sollten sich freuen am Tage der Freude. Am Montag darauf versammelten sich alle Geistlichen bei St. Afra, um dort den Bischof in seinem bischöflichen Ornate zu empfangen. An diesem Tage hielt der Bischof jedesmal bei St. Afra den feierlichen Gottesdienst und spendete nach der heiligen Messe den zahlreich versammelten Firmlingen das heilige Sakrament der Firmung. Dann kehrte er wieder in die Stadt zurück und brachte die ganze Osterwoche in heiliger Andacht zu.

Nach Vollendung der Osterfeier unternahm er die Visitation der ihm untergebenen Klöster in Feichtwangen, Stephansee, Füßen, Wiesensteig und Heibach. Diese Klöster und Alles, was zu ihnen gehörte, ließ er nie in die Hände der Layen kommen. Er selbst wollte unumschränkt in den selben Anordnungen treffen, wie er es zum Heile der Mönche für notwendig fand. Diese Visitationsreisen trat er immer in Begleitung eines Geistlichen an, mit dem er auf dem Wege die Psalmen sang und betete. Auf dem Wege schlossen sich mehrere Priester an, die ihm bei den Feierlichkeiten am Altare, und bei der Spendung der heiligen Firmung dienten. Auch einzelne Layen begleiteten den Zug. Mit den verständigsten von ihnen und mit seinen Geistlichen beriet er sich dann über die vorzunehmenden Anordnungen und Verbesserungen. Von den Klostergeistlichen erhielt er immer das Geleite bis zum nächsten Kloster. Diese beschenkte er reichlich.

Alle vier Jahre visitierte der heilige Bischof jede ihm untergebene Gemeinde, um sich von der Hirtentreue seiner untergebenen Geistlichen zu überzeugen, die eifrigen aufzumuntern, und die trägen und treulosen zu bestrafen. Da verkündete er immer das Wort Gottes und spendete das Sakrament der Firmung. Überall wurde er unter dem Geläute der Glocken vom versammelten Volke mit großer Feierlichkeit empfangen. Nach der Feier des heiligen Opfers ließ er immer die verständigern und verläßlichen Männer der Gemeinde vor sich kommen, beriet sich mit ihnen über die notwendigen Verbesserungen, über Abstellung der herrschenden Laster, über Verwahrung vor dem stets wuchernden Unkraute und traf die heilsamsten Anordnungen. Oft dauerten solche Versammlungen bis in die tiefe Nacht hinein. Wie genoß der heilige Bischof etwas, ehe dies alles bereinigt, und an den Armen des Ortes das von ihm bestimmte Almosen ausgeteilt war. In den einzelnen Bezirken ordnete er Versammlungen der Geistlichen unter ihren Erzpriestern an. Diese Erzpriester, Dekane und andere ausgezeichnete Seelsorger befragte er über die seelsorgliche Tätigkeit und über den Wandel der Geistlichen. Allen legte er die schwere Verantwortlichkeit für ihr Amt und für ihre Untergebenen ans Herz und dann entließ er alle getröstet und erbaut und belehrt.

Wie in Augsburg, so sorgte er auch in der ganzen Diözese für die Errichtung ziemender Gotteshäuser, und stets war er bereit, die selben einzuweihen. Eine solche Kirchweihe führte ihn einst bis in die tiefsten Bergschluchten des Allgäu. Dort war schon längst eine Kirche gebaut worden, aber noch immer harrte sie der Einweihung. Die Leute kamen zum heiligen Bischof und trugen ihm ihr Anliegen vor. Er war sogleich bereit, mit ihnen zu gehen. Es ging über Berg und Tal, über Stock und Stein. Die Kirche wurde eingeweiht, der Bischof kehrte wieder zurück und sprach oft mit vieler Heiterkeit von dieser Wanderung durch weglose Gegenden.

Um das Jahr 940 machte der Heilige eine Wallfahrt in das Gebiet der Walliser, an den Ort, wo der heilige Mauritius mit seinen Kriegsgefährten den Martertod gelitten hatte. Hier erhielt er mehrere Reliquien von diesem Heiligen. Von da begab er sich nach Konstanz zu seinem Freunde, dem heiligen Bischof Conrad, und besuchte auch das Kloster Reichenau. Der Abt Alawich beschenkte ihn ebenfalls mit Reliquien vom heiligen Mauritius. Der Bischof brachte diese kostbaren Schätze nach Augsburg und begründete dadurch die Verehrung dieses heiligen Märtyrers in der von ihm neu erbauten Mauritiuskirche.

So regierte der heilige Bischof seine Kirche im Frieden bis zum Jahre 953. In diesem Jahr brach eine heillose Empörung gegen den Kaiser Otto I. aus. Otto`s Sohn Ludolf, Herzog von Schwaben, vereinigte sich mit de, Pfalzgrafen Arnulf in Bayern, mit seinem Schwager Conrad, dem Herzog von Ostfranken und Lothringen, mit dem Erzbischof von Mainz und mehreren andern geistlichen und weltlichen Fürsten gegen seinen Vater Otto und dessen Bruder, Herzog Heinrich I. von Bayern. Vergeblich belagerten Otto und Heinrich Mainz und Regensburg. Sie mußten von beiden Städten abziehen.

Der heilige Ulrich blieb seinem Kaiser getreu. Dafür wurde er von Herzog Ludolf bekriegt und in Schwabmünchen, wohin er sich geflüchtet hatte, belagert. Alle Verheißungen und Drohungen der Empörer waren umsonst. Schon war Augsburg geplündert. Alle ehrenhaften Anerbietungen des Bischofs wurden zurück gewiesen. Jetzt erschienen auf einmal der Bruder des heiligen Ulrichs Dietpold, Graf von Dillingen, und sein Vetter, Adalbert, Graf von Marchthal, stürmten auf das unvorbereitete Heer Arnulfs los, töteten Viele aus den selben und schlugen die Übrigen in die Flucht. Der Graf Adalbert erhielt in diesem Treffen eine tödliche Wunde, starb und wurde vom Bischofe in Augsburg höchst ehrenvoll begraben. Der Empörer Arnulf fand im folgenden Jahr bei einer Belagerung Regensburgs seinen Tod. Sein Vetter, der Erzbischof Herold von Salzburg, und der Herzog Conrad von Lothringen hatten sogar die Ungarn zu Hilfe gerufen und waren Ursache gewesen an den schrecklichen Verheerungen, welche diese verwilderten Horden im Jahre 954 allenthalben anrichteten.

Noch standen die Heere Otto`s I. und seines Sohnes Ludolf bei Illertissen an der Isar einander feindlich gegenüber, und eine entscheidende Schlacht stand bevor. Jetzt traten der heilige Ulrich und der Bischof Hartbert von Chur als Friendensmittler auf. Otto I. verzieh seinem Sohne Ludolf, und nun ward wieder Friede.

Aber noch in dem selben Jahr 955 wurde der Friede wieder gestört. Die Ungarn kamen jetzt ungerufen nach Bayern mit einem unermeßlichen Heere. Sie sagten in ihrem Übermut, wenn sie nicht die Erde verschlinge oder der Himmel über sie einfalle, so werde sie Niemand besiegen. Wirklich rückten sie, alles verheerend und plündernd, bis nach Augsburg vor. Hier belagerten sie den heiligen Bischof. Dieser aber leistete ihnen mit seinen Soldaten tapferen Widerstand. Ein Anführer der Ungarn fiel vor den Toren der Stadt. Darauf kehrten die Übrigen ins Lager zurück. Nun machten die Augsburger mit ihrem Bischof an der Spitze einen Ausfall auf sie und schlugen sie in die Flucht. Die Weber Augsburgs zeichneten sich dabei besonders aus. Des Bischofs Rüstung war seine bischöfliche Stole. Eine Menge Wurfspieße und Steine wurde auf ihn geschleudert, ohne ihn zu verletzen. Nach dem Treffen kehrte man in die Stadt zurück. Der Bischof befahl die Mauern und Verschanzungen auszubessern. Die Nonnen ließ er in feierlicher Prozession durch die Stadt ziehen, und mit Gebeten und Gesängen den Beistand des Herrn anrufen. Er selbst brachte die ganze Nacht im Gebete zu. Nur eine ganz kurze Zeit vor der Metten ruhte er. Nachdem die Metten samt den Laudes gebetet waren, brachte der Bischof in aller Frühe das heilige Opfer dar und erteilte den Kriegern die heilige Kommunion. Dann hielt er eine begeisternde Rede an seine Leute, forderte sie auf zur Treue gegen ihren Oberherrn, zum Vertrauen auf den allmächtigen Schutz Gottes, der sie in ihrem gerechten Kampfe nicht verlassen werde, und ermunterte die Wehrlosen, die Weiber und die Kinder zum Gebete für die Kämpfer im heiligen Kriege.

Am frühesten Morgen rückte eine unübersehbare Schar Ungarn gegen die Stadt, um sie zu erstürmen. Aber alle Türme und Mauern wurden kräftig verteidigt. Die Ungarn verloren eine große Zahl ihrer Kämpfer und wollten zurück weichen, wurden aber von ihren Führern mit Peitschen gegen die Stadt hingetrieben, um sie zu erstürmen.

Indessen verkündete Berthold, der Sohn des Pfalzgrafen Arnulf, dem Könige der Ungarn das Heranrücken Otto`s I. mit seinem Heere. Sogleich wurde die Belagerung Augsburgs aufgegeben und das ganze Heer der Ungarn wendete sich gegen die Streitscharen des Königs Otto. Diese sollten zuerst nieder gemetzelt und dann erst auf dem Rückwege die Stadt erobert und geplündert werden.

Aber auch Graf Dietpold, des Bischofs Bruder, hatte die Stadt verlassen und mit seinen tapferen Augsburgern sich zum Heere Otto`s geschlagen. Im Vertrauen auf den Beistand des Herrn begann Otto I. mit seinen Getreuen die mörderische Schlacht. Das ganze Schlachtfeld ward mit dem Leichnam erschlagener Ungarn bedeckt. was am Leben blieb, ergriff die Flucht. Die Zahl der Flüchtlinge war aber noch so groß, daß man in Augsburg meinte, die Ungarn hätten gesiegt und stürmten jetzt auf die Stadt los, dieselbe zu verderben. Doch die siegreichen Truppen Otto`s I. waren ihnen auf dem Rücken, töteten, was sie erreichen konnten, und sprengten die Flüchtlinge in den Lech, wo sie zu vielen Tausenden ertranken.

Der König Otto I. kam gegen Abend nach Augsburg, und brachte dem Bischof die Nachricht von dem Heldentod seines Bruders Dietpold und seines Neffen, zugleich aber auch von dem vollständigen Sieg über die Barbaren. Am folgenden tage setzte der König die Verfolgung der Ungarn fort; der Bischof aber bestattete die Leiche seines tapferen Bruders und die seines Neffen Reginbold, der ebenfalls in dieser Schlacht gefallen war, in der Domkirche vor dem Altar der heiligen Walburgis zur Erde. Die gefangenen Häuptlinge der Ungarn ließ der König Otto nach Regensburg bringen, und dort zum abschreckenden Beispiele an Pfählen aufhängen.

Nach diesen schrecklichen Verheerungen lag dem frommen Bischof vor allem daran, den untergebenen Geistlichen, die in diesem Kriege Haus und Habe verloren hatten, den notwendigsten Lebensunterhalt für sich und ihre Gemeinden zu verschaffen. Dann ging man wieder an den Bau der Häuser und der Kirchen, die weit umher niedergebrannt waren. In Augsburg war die Kirche der heiligen Afra von Grund aus zerstört worden. Diese erbaute der Bischof mit großer Pracht. Bei diesem Bau lag ihm ganz besonders daran, den Leib der heiligen Afra wieder zu finden und mit gebührender Ehre beizusetzen. Da er darüber ratlos war, ordnete er allgemeine Gebete und Fasten an, daß sein Wunsch erfüllt werden möchte. Während des Gebetes ward ihm nun die Krypta gezeigt, in der die heiligen Überreste verborgen lagen, und zugleich wurde er gemahnt, daran nichts zu ändern, sondern diese westlich gelegene Krypta mit der zu erbauenden Basilika zu vereinigen. Dies geschah. Die Mauern wurden um eine Elle höher wie früher, das Dach mit Ziegeln gedeckt, und die herrlichen Paramente, die man während des Krieges in der Domkirche aufbewahrt hatte, wurden wieder in die Kirche der heiligen Afra gebracht. Auf der östlichen Seite der Kirche ließ sich der heilige Bischof ein Grab bereiten, das von Aussen mit einer Mauer umgeben war, und von der Kirche her einen Zugang hatte. Zugleich wurde ein steinerner Sarg gefertigt, indem sein Leichnam durch ein dichtes Brett eingeschlossen werden sollte. Der Bischof besuchte nun fortan jeden Freitag des Jahres diese künftige Ruhestätte für seinen Leib.

Die öfter erwähnte Johanneskirche neben dem Dom war schon früher von ihm erbaut worden. Sie hatte die Form eines Kreuzes. Fünf Altäre standen in ihr nebst dem Taufbecken. Der heilige Bischof verordnete nun, daß sämtliche Kanoniker an allen Samstagen in Prozession dahin ziehen und darin das Lob Gottes singen sollten, Er selbst las sehr oft in dieser Kirche die heilige Messe.

Als wieder Friede im Lande war, und die Geistlichen ebensowohl als das Volk durch die vielen Trübsale geläutert, mit freudigem Danke gegen Gott den Weg der Gebote des Herrn wandelten, wagte es der eifrige Oberhirt, seine Diözese zu verlassen und zur Pflege seiner Andacht Wallfahrtsorte zu besuchen.

In dieser Zeit des Friedens kam er öfters an den Ort seiner früheren Bildung, in das Kloster St. Gallen, in dem er fortwährend in gutem Andenken blieb. Von da aus wallfahrtete er (im Jahre 956) nach Maria Einsiedeln. Hier leitete damals ein rheinfränkischer Graf, der eigentliche Begründer dieses herrlichen Klosters, eine ausgezeichnete Gemeinde frommer Brüder als Abt. Derselbe hatte ausserordentliche Freude über die Ankunft des heilige Bischofs, und fand in den Unterredungen mit ihm großen Trost. Beim Abschiedskusse sprach der Abt noch zu ihm: „Du wirst mich jetzt nicht mehr sehen, bis wir von unseren Leibern befreit das Antlitz Gottes schauen werden. Für dich aber kommt der Tag des Todes noch lange nicht.” Noch in den selben Jahre starb der Abt Eberhard, Ulrich aber lebte bis zum Jahre 973.

Im Jahre 964 trat der Heilige seine zweite Pilgerreise nach Rom an. Damals war auch Kaiser Otto I. in Rom, und hatte eben den von Aufrührern vertriebenen Papst Leo VIII. wieder in seine Rechte eingesetzt. Ulrich pflegte einzig seine Andacht und teilte reichliches Almosen aus. Als er einmal sein Verlangen, Reliquien zu erhalten, geäußert hatte, erbot sich ein Geistlicher, ihm das Haupt des heiligen Abundus zu verschaffen. Sie gingen in der Nacht in eine Kirche, in der dies Haupt in einem Gefäße verschlossen lag. Der Geistliche beteuerte mit einem Eide, daß diese Reliquie echt sei, und der heilige Ulrich brachte sie zur größten Freude seiner Untergebenen nach Augsburg.

Schon beim Bau der Afrakirche hatte der heilige Bischof einen Gärtner, der wegen seines Ungehorsams von Gott mit Taubheit und Blindheit war gestraft worden, von diesem seinem Leiden wunderbar befreit. Durch Salbung mit dem von ihm geweihten Oele machte er mehrere Blinde sehend, und heilte andere Krankheiten. Einst erkrankte er selbst auf seiner Rückreise von St. Gallen im Kloster zu Kempten. Schon war er so schwach geworden, daß er gar nichts mehr genießen konnte. In diesem großen Elende sendete er einen Boten nach Augsburg, der ihm geweihtes Oel bringen mußte. Kaum hatte ihn der fromme Mönche Hiltin unter dem Gebete aller anwesenden Geistlichen gesalbt, so war die Krankheit dahin, und der Bischof erholte sich augenblicklich.

Ein Jahr nach seiner Wallfahrt nach Rom, im Jahre 965 wallfahrtete er wieder nach Einsiedeln und blieb dort mehrere Tage. Während dieser Zeit lernte er den heiligen Wolfgang kennen, der als junger Mönch im Kloster lebte. Die Demut und Weisheit dieses Mannes gefiel ihm so wohl, daß er ihn nötigte, von ihm die Priesterweihe zu empfangen.

Vier Jahre vor seinem Tode stiftete der heilige Bischof noch das Frauenkloster St. Stephan in Augsburg. Seine Anverwandten, Almarich und Walter, beschenkten die neue Stiftung mit großen Vermächtnissen. Die erste Äbtissin des neuen Klosters ward eine Verwandte des Heiligen, Enoza mit Namen, die schon längst in einsamen Zelle ein gottgeweihtes Leben geführt hatte.

Je näher das Ende seines Lebens heran rückte, desto mehr verlangte er nach der vollkommenen Heilung, ohne die Niemand den Herrn schauen kann. In diesem Verlangen entschloß er sich, ganz altersschwach und lebensmüde, zu einer dritten Wallfahrt nach Rom, um das Ende seines Lebens den heiligen Apostelfürsten zu empfehlen. Im Jahre 971 trat er die Pilgerreise an. Anfangs fuhr er auf einem Wagen. Allein bald konnte er die gewaltigen Erschütterungen nicht mehr aushalten. Nun werde er, in Betten eingewickelt, auf ein Pferd gesetzt. Die Gefährten waren fortwährend in Angst, der Bischof könnte ihnen auf dem Wege sterben. Mit Gottes Hilfe kamen sie jedoch glücklich in Rom an. Der heilige Bischof löste sein Gelübde und verrichtete mit Inbrunst seine Andacht. Er empfing von dem Papste reichliche Geschenke und Ablässe, empfahl sich zum Abschiede noch dem heiligen Petrus und begab sich nach Ravenna, wo der Kaiser Otto I. und die Kaiserin Adelheid eben sich aufhielten.

Otto hatte immer kindliche Verehrung gegen den heiligen Bischof im Herzen bewahrt. Als dieser ganz unerwartet im kaiserlichen Palaste erschien, eilte ihm der Kaiser, an dem einen Fuße beschuhet, am andern ohne Schuh, entgegen und empfing ihn mit aller Ehrfurcht. Dann rief er seine Gemahlin herbei, die es für eine besondere Gnade hielt, mit dem heiligen Bischof persönlich zu verkehren. Viele Angelegenheiten der Kirche Augsburgs wurde hier besprochen und geschlichtet. Der treue Diener Gottes wünschte seine letzten Lebenstage ganz Gott zu weihen. Darum wollte er die Last der bischöflichen Verwaltung auf stärkere Schultern legen. Sein Neffe Adalbero hatte schon seit vielen Jahren am Hofe des Kaisers seine Stelle vertreten, und dem Bischofe ebensowohl als der Diözese wichtige Dienste geleistet. Zudem war er ein gelehrter, im Dienste Gottes unermüdeter Mann, unabläßig tätig, außerordentlich beredt, freigebig wie sein Oheim, voll Mitleiden gegen die Armen, und untadelig in seinem ganzen Wandel. Dieser Mann sollte nach dem Wunsche des heiligen Bischofs sein Nachfolger im Bistume werden, und jetzt schon die Regierung des selben übernehmen. Diesen Wunsch sprach er vor dem Kaiser aus. Der Kaiser genehmigte ihn, und entließ den heiligen Greisen mit reichlichen Geschenken.

Der heilige Ulrich kehrte hocherfreut nach Augsburg zurück, und wurde hier mit größtem Jubel empfangen. Er verteilte die erhaltene Geschenke, und was er immer entbehren konnte, unter die Armen, kleidete sich in das Gewand der Jünger des heiligen Benedikt, und lebte nun pünktlich nach der Regel dieses Heiligen. Adalbero ließ sich von den Soldaten und den Untertanen des Bischofs huldigen, trug sogar den Bischofsstab und benahm sich durchweg als Bischof. Er wollte durch dieses Benehmen allen Andern die Hoffnung auf das zu erledigende Bistum benehmen.

Dies machte in ganz Deutschland großes Aufsehen. Durch die kirchlichen Gesetze war es jedem Bischof strenge verboten, sich selber einen Nachfolger aus den Verwandten zu erwählen. Darum erhielt Adalbero, als Kaiser Otto I. im Jahre 972 eine Synode nach Ingelheim zusammengerufen hatte, den Befehl, auf derselben zu erscheinen und sich zu verantworten. Auch der heilige Ulrich kam im Mönchsgewande nach Ingelheim. In der Versammlung der Bischöfe redete Gerhard, einer seiner Geistlichen für Ulrich, der wegen Altersschwäche selbst seine Angelegenheit nicht vortragen konnte. Adalbero bekräftigte durch einen Eid, daß er das strenge Verbot, den Bischofsstab zu tragen, nicht gekannt und somit aus Unwissenheit gefehlt habe. Mit dem heiligen Ulrich besprachen sich die weisesten aus den versammelten Bischöfen außer der Versammlung über diese Sache. Sie baten ihn, sein Amt selbst zu verwalten bis an sein Ende und versprachen ihm, nach seinem Tode keinen andern, als den Adalbero auf seinen bischöflichen Stuhl zu erheben. Ulrich war dessen vollkommen zufrieden; allein in der Versammlung wurde die Sache dahin bestimmt, daß Adalbero jetzt schon die Verwaltung des ganzen Bistums unter der Aufsicht seines Oheims übernehmen sollte. Dies alles geschah im Herbst des Jahres 972.

Der heilige Bischof kehrte mit seinem Neffen nach Augsburg zurück, und verwaltete den ganzen Winter über die Geschäfte seines bischöflichen Amtes. Nach der Osterfeier begab er sich mit Adalbero zu Richwin, seines Bruders Dietpolds Sohne, um bei ihm einige Tage auszuruhen. Während dieser Tage ließ sich Adalbero zur Ader und starb in der darauf folgenden Nacht eines plötzlichen Todes. Als der Priester Herevi dem heiligen Bischof diese Todesnachricht am frühesten Morgen bringen wollte, kam dieser ihm zuvor und sprach:

„Adalbero ist gestorben. Gehe hin, wecke den Richwin und alle unsere Leute; man soll ein Fuhrwerk zurichten und Adalberos Leiche mit uns nach Augsburg bringen.”

Zugleich sendete er Botschaft nach Augsburg, es solle in der Kirche der heiligen Afra neben seiner Grabstätte füre Adalbero ein Grab zubereitet werden. In Augsburg hielt der Bischof seinem Neffen noch die Todesfeier, und berichtete dann diesen Todesfall dem Kaiser mit der Bitte, es wolle die durch diesen Tod erledigte Abtei Ottobeuern ihm übertragen werden. Er hatte dabei keinen anderen Zweck, als den Mönchen dieser Abtei wieder das recht zu erwerben, aus ihrer Mitte sich einen Abt selber wählen zu dürfen. Der Kaiser gewährte diese Bitte mit Freuden. Der Bote, der die Nachricht brachte, traf den heiligen Bischof in Stephansee. Eben dahin gelangte bald darauf die Kund vom Tode des Kaisers mit der Bitte um das Gebet für die Seele des Entschlafenen (973)

Auf die Bitten Richwins und seiner übrigen verwandten begab sich der heilige Greis von da nach Wittislingen, um in Betreff des Neubauers und der Verschwörung der Kirche über dem Grabe seiner Eltern seinen Rat zu geben. Dann reiste er zu seinem Neffen Mangold, Adalbero`s Bruder, nach Sunnenöttingen und von da nach Oettingen. Überall feierte er die heilige Messe und immer saß er mit seinen Verwandten und Begleitern zu Tische. Aber er war schon so schwach, daß er nicht mehr genießen konnte, als Brotstückchen, die ins Wasser eingetaucht waren, und Wasser. Nach Oettingen berief er die Mönche von Ottobeuern, um ihnen die vom Kaiser erlangte Freiheit, einen Abt aus ihrer Mitte wählen zu dürfen, selbst anzukündigen und sie zur gewissenhaften Wahl aufzufordern. Die Mönche wollten jedoch, daß er ihnen den zu wählenden nenne. Ulrich nannte den Rudung, der wirklich gewählt wurde und vom heiligen Bischof die weihe empfing.

Als er wieder nach Augsburg zurückgekehrt war, stellte er noch die Totenfeier für die Seele des Kaisers an und gab viele Almosen, damit sich der Herr des verstorbenen erbarmen möchte. Dieser Todesfall und der seines Neffen Adalbero gingen ihm, so lange er noch lebte, recht sehr zu Herzen; denn er hatte Beide recht innig geliebt. Täglich betete er für sie. Auch las er noch täglich die heilige Messe, bis ihn endlich die Kraft verließ. Jetzt ließ er sich ihn die Kirche führen und wohnte der heiligen Messe bei. Dann begab er sich wieder in seine Wohnung und brachte den Tag betend und betrachtend zu. Nie legte er sich vor der Abendstunde nieder. Hatte er die Tageszeiten und sämtliche Psalmen gebetet, so mußte ihm der Priester Gerhard noch aus der heiligen Schrift, aus dem Leben der Väter und aus den Dialogen des heiligen Gregorius vorlesen. Oft besprach er sich auch mit ihm über die ewigen Wahrheiten und göttlichen Verheißungen.

Diesem seinem Freunde sagte der Heilige, daß seine letzte Stunde nahe sei, und als dieser ihn fragte, welchen Bischof man zu seiner Begräbnisfeier rufen sollte, sprach er:

„Ihr werdet keinen Bischof herbei rufen können, denn mein Amtsgenosse Conrad ist krank, und die Bischöfe Bayerns sind auf der Reichsversammlung.”

Dann beruhigte er ihn mit den Worten:

„Der Herr wird einen senden, der meinen Leichnam bestattet.”

Die Schwäche nahm so überhand, daß der Heilige von zwei Männern in die Kirche geführt werden mußte. Am Feste der heiligen Märtyrer Markus und Marcellianus warf er sich, nachdem er die Messe angehört hatte, vor dem heiligen Kreuze auf sein Angesicht nieder und blieb eine halbe Stunde liegen. Hierauf ließ er durch seinen Kämmerer all seine Habe, mit Ausnahme einiger Tischgeräte, vor den Altar bringen und unter die Armen verteilen. Die pristerlichen Gewande verteilte er unter seine Geistlichkeit. Einen Rock sendete er einem frommen gottseligen Manne, Namens Rugon, der auf dem Gottesacker zu Kempten als Einsiedler lebte, und den der Heilige früher öfters besucht hatte.

Am Johannistage berief er bald nach Mitternacht seinen Kämmerer und ließ sich von ihm ankleiden. Dann begab er sich im bischöflichen Gewande in den Dom und von da in die von ihm erbaute Johanneskirche. Hier las er die heilige Messe in aller Frühe. Darauf sang er das feierliche Hochamt. Alles war erstaunt, denn der Heilige konnte ohne Hilfe stehend bis ans Ende ausharren. Nach dem Amte bekannte er, dies wäre eine Folge eines Auftrages von einer himmlischen Erscheinung und im Vertrauen auf den göttlichen Beistand geschehen.

Nun glaubte er, der Vorabend vor dem Feste der Apostelfürsten werde der Tag seines Scheidens sein. Als zur feierlichen Vesper dieses Tages geläutet wurde, ließ er sich waschen und sein Sterbekleid anziehen. So erwartete er die Stunde seines Hinscheidens. Aber diese war noch nicht gekommen. Der Priester Gerhard tröstete ihn mit der Aussicht, während der Oktav dieses Festes werde ihm sein Heimgang gestattet werden. Der heilige Bischof war voll Ergebung in den heiligen Willen Gottes voll Freundlichkeit gegen seine Umgebung. Kein Wort der Klage war von ihm vernommen worden. Allen, sowohl die um ihn waren, als den Abwesenden erwies er noch Wohltaten; Alle segnete er.

Großes Verlangen hatte er noch, seinen Neffen Richwin zu sehen. Am Freitag nach dem Feste der heiligen Apostel kam der selbe von der Reichsversammlung. In der vorhergehenden Nacht hatte der heilige Bischof Asche auf den Boden streuen und mit Weihwasser besprengen lassen. Dies sollte nun sein Sterbelager sein. Auf der Asche liegend empfing er den Richwin und vernahm von ihm die Beschlüsse der Reichsversammlung, mit Dank gegen Gott, der den willen derer tut, die ihn fürchten. Nach Richwins Entfernung empfahl er unter dem Gesange seiner Geistlichen seine Seele in die Hände seines Herrn und Gottes, am Freitag, den 4. Juli 973, im 83 Jahre seines Lebens und im 50. Jahre seines Episkopates.

Man sendete sogleich nach Salzburg und den Erzbischof Friedrich, daß er den heiligen Bischof zur Erde bestatte. Aber dieser war krank. Indessen kam der jüngst geweihte Bischof Wolfgang von Regensburg herbei. Er hatte den hoch verehrten Bischof besuchen wollen. In Nördlingen wurde ihm der Tod des Heiligen gemeldet. Er eilte nach Augsburg und kam dort gerade noch zur rechten zeit an.

Die Leiche des Heiligen war an den beiden vorhergehenden Tagen im Dome ausgesetzt gewesen. Tag und Nacht betete die Gläubigen vor der Leiche des Heiligen. Die Geistlichen brachten das heilige Opfer für den Verstorbenen dar. Am Sonntage, nachdem die erste heilige Messe für den Seligen gelesen war, versammelten sich alle Geistlichen, alle Mönche und Nonnen der Stadt samt einer großen Menge Volkes, um der Begräbnisfeier beizuwohnen. Als der Leichenzug am Perlachberge angekommen war, meldete man die Ankunft des heiligen Bischofs Wolfgang. Er begleitete den Zug zur Kirche der heiligen Afra. Hier wurde die Leiche beigesetzt und in ihrer Gegenwart mehrere heilige Messen gelesen. Das Begräbnis verschob man auf den folgenden Tag.

Im frühesten Morgen dieses Tages war schon eine Menge Volkes versammelt. Der Bischof Wolfgang entrichtete das heilige Opfer und alle Anwesenden brachten ihre Opfer für das Heil des Verstorbenen dar. Darauf hielt der Bischof die Grabrede. Unter dem Gebete des gesamten Volkes wurde sodann die Leiche in das vom heiligen Bischof schon längst zubereitete Grab gelegt. Über den steinernen Sarg legte man einen hölzernen Deckel; über die Mauer des Grabes kam ein dickes Brett und darüber noch ein Gewölbe.

Dem Bischofe Wolfgang übergab man zum Andenken an den heiligen Bischof ein Meßgewand des selben, das er mit sich nach Regensburg nahm. Zwanzig Jahre darauf geschah die Heiligsprechung des allgemein verehrten Bischofs Ulrich durch den Papst Johannes XV. Das Leben und die Wunder des Heiligen wurden einer strengen Prüfung unterstellt und als durchaus gotteswürdig erkannt. Es war dies die erste feierliche Canonisation eines Heiligen vom päpstlichen Stuhle in der seitdem beobachteten Weise.

Bis zum Jahre 1183 ruhte der Leichnam des Heiligen in dieser Gruft. Beim Neubau der Kirche der heiligen Afra unter dem Bischof Hartwig wurde der selbe ausgegraben und bei der Einweihung der neuen Kirche in einem kupfernen Sarge beigesetzt. Kaiser Friedrich I. und sein Sohn Heinrich mit mehreren anderen Fürsten trugen die Reliquien des Heiligen (1187). Im Jahre 1762 erbaute der Bischof Joseph eine neue Gruft für die hoch verehrten Reliquien des Heiligen, ließ einen kupfernen, vergoldeten und mit Silber eingelegten Sarg fertigen und die heiligen Reliquien in demselben in der neuen Gruft beisetzen. Die Diözese verehrt diesen Heiligen Bischof als ihren Hauptpatron, und eine große Anzahl Pfarrkirchen ist zu Ehren dieses Heiligen eingeweiht.

(Ex Bolland. et Pl. Braun)

Quelle:

  • BAVARIA SANCTA - Leben der Heiligen und Seligen des Bayerlandes
    zur Belehrung und Erbauung für das christliche Volk - Bearbeitet von Dr. Modestus Jocham, Professor der Theologie und erzbischöflicher geistlicher Rat - Mit Gutheißung des hochwürdigsten Erzbischöflichen Ordinariats München - Freising, (1861)
BAVARIA SANCTA
Leben der Heiligen und Seligen des Bayerlandes
Bayern unter Amtsherzogen des deutschen Reiches (911-1180)
Band I - Vierter Abschnitt

  1. Thiento, Abt
  2. Mathildis
  3. Ulrich von Augsburg
  4. Ruzo (Rugo)
  5. Hatto, Bruno und Bernold
  6. Piligrin
  7. Guntharius
  8. Wolfgang
  9. Adelheid
  10. Gunthildis
  11. Ramuold
  12. Albuin
  13. Tagino
  14. Kunigunda (Kunissa)
  15. Hartwig
  16. Heinrich
  17. Kunigund
  18. Aurelia
  19. Ulrich von Ebersberg
  20. Richardis
  21. Hademunda
  22. Gotthard (Godehard)
  23. Reginbald, Bischof
  24. Günther
  25. Bruno
  26. Aquilin
  27. Gisela
  28. Gundekar II. (Gunzo)
  29. Batho
  30. Gebhard
  31. Murcherad (Muricherodachus)
  32. Marianus
  33. Adalbero
  34. Wiltrudis
  35. Wilhelm
  36. Altmann
  37. Der heilige Ulrich, Probst von Ulrichszell
  38. Der selige Engelmar, Einsiedler
  39. Der heilige Walderich, Mönch von Clugny
  40. Die selige Richildis von Hohenwart
  41. Der selige Wolfhold, Priester zu Hohenwart
  42. Die selige Salome und Judith in Niederaltaich
  43. Der heilige Thiemo, Erzbischof von Salzburg



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